Verbindungszug am Flughafen Mexico City: In der Hauptstadt gibt es weiterhin Beschränkungen.

LuftverkehrsabkommenMexiko und USA geben ihren Luftraum frei

Das neue Luftverkehrsabkommen zwischen Mexiko und den USA liberalisiert den Markt weitgehend. Das eröffnet Anbietern neue Chancen. American, Delta und Southwest stehen in den Startlöchern.

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Die beiden Länder sind eng miteinander verknüpft – vor allem wirtschaftlich. Nur Kanada kauft noch mehr US-Produkte als Mexiko. Und die USA sind der mit Abstand größte Investor im südlichen Nachbarland. Nun rücken die beiden Staaten noch enger zusammen. Vergangenen Sonntag (21. August) ist das neue Luftverkehrsabkommen zwischen Mexiko und den USA in Kraft getreten, das im Dezember 2015 unterzeichnet worden war.

Der Vertrag sieht eine weitreichende Liberalisierung des Luftverkehrs vor. Bislang durften maximal zwei, in gewissen Fällen drei Fluggesellschaften pro Land auf einer Strecke fliegen. Diese  Beschränkung fällt nun weg. Nur ins Mexico City gibt es noch Grenzen, die auf den beschränkten Platzverhältnissen am Flughafen der mexikanischen Hauptstadt beruhen.

Von Inlandsflügen ausgeschlossen

Neue Angebote dürften sich deshalb vorerst auf die mexikanischen Urlaubsorte beschränken. American, Delta and Southwest haben denn auch bereits angekündigt, noch in diesem Jahr neue Verbindungen anzubieten. United Airlines will gemäß der Zeitung Seattle Times zuerst schauen, wie sich der Markt entwickelt.

Auch dürfen neu mexikanische Fluggesellschaften in die USA fliegen, dort Passagiere aufnehmen und beispielsweise weiter nach Europa fliegen. US-Airlines dürfen dasselbe in umgekehrter Richtung. Nur von Inlandsflügen sind die Fluglinien der beiden Staaten weiterhin ausgeschlossen.

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