Dreamliner-Montage bei Boeing: Bestellung aus Mexiko.

Dreamliner als Regierungsjet

Der Präsident von Mexiko kauft ein neues Flugzeug. Er wählte das Vorzeigemodell von Boeing. Das sorgt für Ärger.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Regierung berief flugs eine Medienkonferenz ein. Es sei alles nach den Regeln des Gesetzes gelaufen, sagte Innenminister Alejandro Poiré vor den Pressevertretern. «Es handelt sich um eine Anschaffung, die - aus offensichtlichen Gründen - mit der nationalen Sicherheit in unserem Land zusammenhängt», betonte der Politiker weiter. Das von Präsident Felipe Calderon für 750 Millionen Dollar beim amerikanischen Flugzeugbauer Boeing bestellte neue Staatsflugzeug werde sowieso erst der neuen Regierung zugute kommen. Denn es werde erst 2015 ausgeliefert. Auch das zeige die guten Absichten. Am 1. Dezember 2012 übernimmt Enrique Peña Nieto die Regierungsgeschäfte in Mexiko.

Die neue Maschine ist für künftige Auslandreisen gedacht. Statt der heutigen Boeing B757-225 aus dem Jahr 1987 mit dem Codenamen TP-01 wird der mexikanische Präsident künftig mit einer fabrikneuen Boeing B787-9 durch die Welt fliegen. Das gegenüber dem nun etwa bei ANA im Einsatz stehenden B787-8 um sechs Meter auf 63 Meter gestreckte Flugzeug hat eine Reichweite von bis zu 15'750 Kilometern. Der mexikanische Staats-Dreaminer wird eine Spezial-Innenausstattung und eine komplexe Sicherheitsausrüstung erhalten, so die Zeitung El Universal. Das Flugzeug sei bei der Auslieferung dann quasi eine fliegende Festung, ein Präsidentenbunker.

560 Millionen arme Mexikaner

Nicht der eigentliche Kauf wird in Mexiko scharf kritisiert, sondern der hohe Preis. Der Dreamliner allein hat einen Listenpreis von rund 120 Millionen Dollar. Die Extras kommen auf rund 630 Millionen. Das Land gebe für den neuen Präsidentenflieger mehr aus als etwa eine neue Air Force One koste, moniert die Zeitung La Reforma. Andere Kritiker weisen darauf hin, dass es in Mexiko rund 60 Millionen Menschen gebe, die noch heute in bitterster Armut lebten. Da sei eine solche Ausgabe verantwortungslos.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeings Tarifangebot findet erste Zustimmung bei Gewerkschaft - Streikrisiko sinkt

Flieger mit Boeing-Logo: Der Hersteller zahlt an Hinterbliebene.

Fluglinie aus Kamerun und Boeing streiten 30 Jahre nach Absturz um 179 Millionen Dollar

Boeing-Saab T-7A Red Hawk Advanced Jet Trainer - transatlantische Wertarbeit für besseres Ernstfall-Training

Transatlantischer Trainingsjet mit Ambitionen und Hürden

Boeing-737-Max-Produktion: Die Max 7 und die Max 10 sind noch nicht zertifiziert.

Boeing ist ab 2030 finanziell bereit für neues Flugzeugprogramm

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil