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Mexico-City

Künftige Regierung stoppt Bau des neuen Flughafens

Er sollte einer der größten Airports der Welt werden. Nun wurde der bereits begonnene Bau des neuen Flughafens von Mexico-City gestoppt.

Geplant war ein revolutionärer Bau, der mit dem bisherigen Flughafendesign breche. Das war die Vision von Stararchitekt Norman Foster, als er den Zuschlag für Mexico-Citys neuen Airport erhielt. Bei einer Vision wird es nun bleiben. Der designierte mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador, der am 1. Dezember sein Amt antreten wird, hat bei einer Pressekonferenz erklärt, dass der Bau gestoppt werde.

Damit reagiert der künftige Staatschef auf das Ergebnis einer nicht bindenden Volksabstimmung. 70 Prozent der Wähler hatten sich dabei gegen den Weiterbau des neuen Flughafens von Mexico-City ausgesprochen. An der Befragung haben nur etwa ein Prozent aller Wahlberechtigten teilgenommen. Dennoch wird López Obrador die bereits recht weit fortgeschrittenen Bauarbeiten am Nuevo Aeropuerto Internacional de la Ciudad de México beenden.

Prestigeprojekt des amtierenden Präsidenten

Statt eines komplett neuen Flughafens soll nun der Militärflughafen in Santa Lucía für zivile Flüge geöffnet werden. Er soll dafür zwei zusätzliche Pisten, ein neues Terminal mit 33 Standplätzen und einen neuen Kontrollturm erhalten. Zugleich ist eine Renovierung des bestehenden Flughafens Aeropuerto Internacional de la Ciudad de México geplant. Beides soll markant weniger Kosten als der von López Obradors Vorgänger geplante Neubau.

Der neue Flughafen war ein Prestigeprojekt des noch amtierenden Präsidenten Enrique Pena Nieto. Er sollte eine Kapazität von 120 Millionen Passagieren aufweisen. Der aktuelle Flughafen sollte 2020 stillgelegt werden.



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