Dreamliner von Etihad: Das Flugzeug muss nochmals leichter werden.

Dreamliner ist zu schwer

Boeings Hoffnungsträger muss abspecken: Offenbar wiegt die erste ausgelieferte B787 einiges mehr als vereinbart.

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Medienwirksam lieferte der amerikanische Flugzeugbauer Boeing kürzlich seinen ersten Dreamliner an die japanische All Nippon Airways. Allerdings hatte der neue Flieger rund drei Jahre Verspätung. Und: er war offenbar zu schwer. Wie Quellen aus der Luftfahrtbranche gemäß The News Tribune berichten, wog die Boeing B787-800 rund 9,7 Tonnen mehr als eigentlich geplant war. Das kostet die Airline Kapazität und erhöht die Treibstoffkosten.

Doch wie Flight International berichtet, arbeitet man bei Boeing bereits daran, das Problem zu lösen - zunächst zumindest bei der längeren Version, der B787-900. Diese soll mit 290 Passagieren etwa 40 Sitzplätze mehr fassen als die kürzere Version. Um den Flieger leichter zu machen, will man noch mehr Verbundwerkstoffe einsetzen als bisher. In der 787-800 sind diese schon in vielen Flugzeugteilen genutzt worden.

Noch weniger Alu

Die Kohlefaser-Verbundwerkstoffe sollen leichter aber auch widerstandsfähiger als das sonst genutzte Aluminium sein. Das will man nun auch im Bau der Flügel berücksichtigen. So sollen die Gewichts-Ziele des neuen Hoffnungsträgers erreicht werden. In späteren 787-800's will Boeing dann auch bestimmte Alu-Teile in den Flügeln mit dem neuen Werkstoff ersetzen.

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