Aussteigen und den Urlaub beginnen: Das dauerte für viele Condor-Kunden dieses Wochenende um einiges länger als geplant.

Flüge nach und von PalmaMehr als 40 Stunden Verspätung bei Condor

Gleich fünf Flüge von Condor von und nach Palma de Mallorca hatten dieses Wochenende massiv Verspätung. Fast 1000 Passagiere sind davon betroffen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Bei Condor war am Wochenende so richtig der Wurm drin. Flug DE1504 hätte am Samstagabend (9. September) um 17:30 Uhr starten sollen. Doch die Maschine flog erst am Montagnachmittag von Frankfurt nach Palma de Mallorca. Sie hatte also am Ende mehr als 40 Stunden Verspätung. Schuld an der Monsterverzögerung war ein «technischer Defekt» des eingeplanten Flugzeugs, wie ein Sprecher von Condor erklärt.

Die nötige Reparatur habe dann länger als erwartet gedauert, heißt es von der Ferienfluglinie weiter. Damit nicht genug. «Zur ordnungsgemäßen Fertigstellung wurden Ersatzteile benötigt, die nicht vor Ort verfügbar waren. Dadurch hat sich der Weiterflug leider nochmals verspätet», erläutert der Sprecher weiter. Man habe versucht, Ersatzflugzeuge von externen Partnern, aber auch aus der eigenen Flotte einzusetzen. «Das ist uns aber bedauerlicherweise nicht sofort gelungen.»

«Fühlt sich denn keiner verantwortlich?»

Es war nicht der einzige betroffene Flug. Denn die erste Verspätung pflanzte sich in einer Kettenreaktion fort. Folgeflug DE1539 vom 9. September von Palma de Mallorca nach Köln wurde ebenfalls verzögert. Er findet nun erst in der Nacht auf Dienstag statt. Genauso erging es den Reisenden von Flug DE1490 von Köln nach Palma.

Ein Unglück kommt bekanntlich selten allein. So erlitt ein Flugzeug von Condor am Sonntag einen Vogelschlag. Daher musste erst das Triebwerk untersucht werden. Dadurch verzögerte sich Flug DE1514 von Düsseldorf nach Palma de Mallorca massiv. Er konnte erst am Montag starten - mit mehr als 30 Stunden Verspätung. Auch der Folgeflug ist deshalb massiv verspätet. «Fühlt sich denn keiner verantwortlich dafür, sich vor die Reisenden zu stellen und Klartext zu reden», beklagte sich eine Betroffene bei Facebook.

Beruhigung bis Dienstag

Betroffen von den fünf massiv verspäteten Flügen waren und sind insgesamt 960 Fluggäste. «Wir sind zuversichtlich, dass sich bis Dienstag der Flugbetrieb auf der Kurz- und Mittelstrecke wieder normalisiert hat», sagt der Condor-Sprecher. Man habe alles unternommen, um die Gäste möglichst schnell zu ihrem Ziel zu bringen und entschuldige sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Die Fluggäste würden auch gemäß den geltenden Regeln entschädigt.

Mehr zum Thema

ticker-deutschland

Branchenverbände fordern Kurswechsel für Luftfrachtstandort Deutschland

ticker-deutschland

BDF-Prognose: Deutschland hinkt beim Flugangebot Europa immer weiter hinterher

ticker air taxi europe

Deutsche Charterairline: Air Taxi Europe stellt Betrieb ein und ist insolvent

ticker-deutschland

BDL-Prognose: Flugangebot in Deutschland bleibt auch 2026 unter Vorkrisenniveau

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies