Flieger von Marabu: Bald öfters in Nürnberg und Stuttgart zu sehen.

Nur wenige FlügeMarabu tritt im Winter auf die Bremse

Im Winter fliegt die Condor-Schwester vermehrt ab Stuttgart und Nürnberg. Zugleich reduziert sie aber ihr Gesamtangebot. So will Marabu ihr Problem mit gehäuften Verspätungen lösen.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Start des neuen Ferienfliegers für Deutschland lief alles andere als ideal. Er sammelte im Frühsommer mitunter Monsterverspätungen an. Er sorgte so für viel Unmut bei den Kundinnen und Kunden und verspielte so Goodwill. Im August schickte Schwester Condor deshalb Axel Schefe als Krisenmanager zu Marabu Airlines, der den erst wenige Monate zuvor angetretenen Paul Schwaiger als Chef ablöste.

Jetzt zieht Schefe ein erstes Fazit. «Die intensive Arbeit unserer Taskforce zahlt sich aus: Die Pünktlichkeit hat sich zuletzt deutlich verbessert, die Kundenzufriedenheit nimmt spürbar zu», erklärt er in einer Mitteilung. Dennoch bleibt der Interimschef von Marabu vorsichtig. Im Winter konzentriere man sich absichtlich auf wenige Ziele, «um die Komplexität zu verringern und mit mehr Reserven die operative Stabilität weiter zu verbessern».

Hilfe von European Air Charter

Bisher legte Marabu ihren Fokus auf Hamburg und München. Die beiden Flughäfen bekommen im Winter 14 beziehungsweise 9 Flüge pro Woche. Ab Ende Oktober kommen Nürnberg (sechs Flüge pro Woche) und Stuttgart (14 Flüge) als wichtige Startorte hinzu. Doch der Ferienflieger steuert von den vier deutschen Flughäfen aus nur noch fünf Ziele an. Auf den Kanaren sind es Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa an, in Ägypten nur Hurghada. Im aktuellen Sommerflugplan fliegt Marabu hauptsächlich ab Hamburg und München insgesamt 17 Ziele an.

Im Winter plant die Fluglinie, sieben Jets der A320-Familie einzusetzen. Ab den Flughäfen Stuttgart und Nürnberg wird sie aber nicht selbst fliegen. Dort übernimmt die bulgarische European Air Charter. Marabus Kernflotte besteht aktuell aus vier Airbus A320 Neo. Dazu beschaffte sich die Fluglinie, die wie die große Schwester Condor zu Attestor gehört, drei Jets von Heston Airlines im Wet-Lease.

Mehr zum Thema

Ein Airbus A321 von Condor: Das Flugzeug mit der Kennung D-ATCF flog für Marabu von München nach Palma.

Jetzt muss Condor bei Marabu einspringen

Flieger von Marabu über einem spanischen Strand: Die Airline hat massive Probleme.

Marabu häuft zum Pfingstwochenende Monsterverspätungen an

Bombardier CRJ 900 in der Lackierung von Nordica: Verluste zu hoch.

Marabu-Partner Nordica in Schieflage

ticker-deutschland

BDL begrüßt Abschaffung der nationalen PtL-Quote ab 2026

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack