Ein Airbus A320 Neo von Marabu: Mitte Juni fielen drei Flugzeuge der vier eigenen A320 Neo aus.

Drei von vier Jets am BodenMarabu erleidet kleinen Rückfall ins Chaos

Der Ferienflieger startete im vergangenen Jahr mehr als holprig in den Flugbetrieb. In diesem Jahr lief es Marabu deutlich stabiler - bis zur zweiten Juni-Woche. 

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eines vorweg: Marabu ist deutlich stabiler in die zweite Sommersaison gestartet. Condors kleine Schwester hat bisher nicht die Schlagzeilen mit Monsterverspätungen und wildem Ad-hoc-Leasing von Flugzeugen, um den Flugplan einigermaßen abfliegen zu können, bestimmt.

Die Maßnahmen des neuen Managements haben sich ausgezahlt. Die estnische Airline hat in diesem Sommer vier eigene Airbus A320 Neo in der Flotte. 2023 war es nur ein Airbus A320 Neo. Hinzukommen noch fünf fest für den Sommer geleaste Maschinen.

Zurück in alte Muster

Das vergangene Wochenende vom 20. bis 23. Juni muss die Verantwortlichen wieder an das erste Chaosjahr erinnert haben. Von den vier eigenen Flugzeugen waren zwischenzeitlich drei gleichzeitig am Boden. Genannt wird das im Fachjargon AOG. Die Abkürzung steht in der Luftfahrt für Aircraft On Ground.

Zuerst hatte es den Airbus A320 Neo mit der Kennung ES-MBA erwischt. Wie Daten von Radarbox zeigen, landete die Maschine am 18. Juni um 22:46 Uhr am Hamburger Flughafen. Erst am 22. Juni startete der Airbus wieder Richtung München, um Reisende von München nach Hurghada zu bringen.

Ausfall auf Ibiza

Der 22. Juni war auch kein guter Tag für die ES-MBU. Die Maschine, die einzige, die schon im vergangenen Sommer zu Marabu gehörte, war an diesem Tag nicht im Einsatz. Probleme hatte am 20. Juni auch die ES-MBC. Das Flugzeug landete um 20:07 auf Ibiza und blieb für zweieinhalb Tage auf der Insel. Erst am frühen Morgen des 23. Juni kehrte der Airbus nach München zurück.

Einzig der A320 Neo mit der Kennung ES-MBB, der von Marabu Anfang des Jahres aus den Beständen von Ex-Partnerin Nordica übernommen wurde, ist in all den Tagen nicht am Boden geblieben. Zwar häufte der Jet einige Verspätungen an, was aber bei der Gesamtsituation nicht verwundert. Mittlerweile sind alle Flugzeuge wieder im Einsatz. Zu den Gründen des Ausfalls äußerte sich Marabu bis zum Erscheinen des Artikels nicht.

Mehr zum Thema

Flieger von Marabu: Die Airline hat mit der ES-MBB ein zweites eigenes Flugzeug übernommen.

Marabu startet mit wildem Flugzeug-Potpourri

Zwei Airbus A320 Neo von Marabu am Flughafen Hamburg: In diesem Sommer setzt die Condor-Schwester auf neun Flugzeuge.

Marabu geht mit fünf Leasing-Flugzeugen von drei Partnern in den Sommer

Ein Airbus A320 von Marabu: Die Flotte ist auf vier eigene Flugzeuge gewachsen.

Marabu will Basen in Hamburg und München schließen - und eröffnet neue

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack