Ein Airbus A220 vom Delta Air Lines: In Salt Lake City hat sich ein Mann in einem Triebwerk versteckt.

ZwischenfallMann versteckt sich im Triebwerk und stirbt

In Salt Lake City ist ein Mann aufs Vorfeld gelaufen, um sich in einem Triebwerk zu verstecken. Die Beamten konnten nur noch den Tod feststellen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es kommt immer wieder vor, dass psychisch labile Menschen den Flugverkehr gefährden. Da öffnet ein Passagier während des Fluges den Notausgang. Oder ein Mann stürmt aus dem Flugzeug aufs Vorfeld, zieht sich aus und will sich mit dem Bodenpersonal prügeln. In der Regel bezahlen diese Menschen ihre Aktion allerdings nicht mit ihrem Leben.

Anders ist es einem Mann in den USA ergangen. Der 30-Jährige wurde am Salt Lake City International Airport bewusstlos in einem Triebwerk eines Flugzeugs von Delta Air Lines entdeckt. Beamte und Flughafenmitarbeitende hatten noch versucht, den Mann nach seiner Befreiung wiederzubeleben, aber die Versuche blieben erfolglos. Es konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Versteckt im Triebwerk

Was war passiert? Der Mann soll am 2. Januar regulär für einen Flug nach Denver eingecheckt gewesen sein. Gegen 21.52 Uhr Ortszeit soll er durch einen Notausgang auf Vorfeld des Flughafens gelangt sein. Ein Shop-Mitarbeiter beobachtete die Szene und alarmierte die Polizei, berichtet das Portal Desert News.

Anschließend soll er zum südlichen Ende der westlichen Landebahn des Flughafens gelaufen sein, wo zu diesem Zeitpunkt Delta-Air-Lines-Flug DL2348 von Salt Lake City nach San Francisco enteist wurde. Trotz Temperaturen, die unterhalb des Gefrierpunkts lagen, soll sich der Mann entkleidet haben und in das Triebwerk des Jets gekrochen sein.

Genaue Todesursache soll geklärt werden

Beamte hatten zuerst persönliche Gegenstände, darunter Kleidung und Schuhe, auf der Piste entdeckt. Gegen 22:10 Uhr wurde der Mann im Triebwerk gefunden. Das Triebwerk soll zu dem Zeitpunkt abgestellt gewesen sein. Der A220 mit zwei Piloten, drei Flugbegleitern und 95 Passagieren rollte schließlich zum Gate zurück.

Nun sollen die Hintergründe des Vorfalls ermittelt werden. Die Gerichtsmedizin soll nun klären, woran genau der Mann starb. Der Flugbetrieb in Salt Lake City soll nicht beeinträchtigt gewesen sein.

Mehr zum Thema

Mann sucht Faustkampf mit Bodenmitarbeitern

Mann sucht Faustkampf mit Bodenmitarbeitern

Champagner: Die Passgagierin wollte offenbar immer mehr.

Kein Champagner mehr - Swiss-Passagierin randaliert

Passagiere und Crew zogen Mann wieder an Bord

Passagiere und Crew zogen Mann wieder an Bord

TSA-Kontrollen (hier in Denver): Fallen sie an kleineren US-Airports bald weg?

Warteschlagen an Flughäfen in den USA werden länger und länger - und bald starten die Frühlingsferien

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack