A380 von Malaysia Airlines: Kinder müssen unten bleiben.

A380 von Malaysia: Kinderverbot

Die Fluggesellschaft nimmt im Sommer ihren ersten Superjumbo in Betrieb. An Bord gelten ganz besondere Regeln.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Am 1. Juli soll der erste Superjumbo von Malaysia Airlines abheben. Zunächst bedient der A380 die Strecke zwischen Kuala Lumpur und London. Und an Bord gibt es eine Neuerung: Malaysia Airlines will für Ruhe in der Kabine sorgen - mit der kinderfreien Zone. Junge Passagiere sind im Oberdeck nicht erwünscht. Und das nicht etwa in den teuren Klassen, sondern in der Economy Class. Damit soll eine ruhige und entspannte Atmosphäre für Geschäftsreisende geschaffen werden, welche Holzklasse fliegen müssen.

In einem Schreiben von Malaysia Airlines an die Reisebüros, veröffentlicht auf der südkoreanischen Reiseseite Topasweb, enthüllte die Airline ihre Pläne: «Die Economy-Sitze im Oberdeck sind für Geschäftsreisende. Passagiere mit Kindern unter 12 Jahren werden von der Buchung dieser Sitze ausgeschlossen.» Die Familien sollen im A380 unten Platz nehmen. Um das zu gewährleisten, werden die Sitze der Touristenklasse im Oberdeck zukünftig im Reservationssystem für Reisende mit Kindern gesperrt.

Kein Baby an Bord in der First Class

Die First Class ist bereits jetzt nicht besonders kinderfreundlich. Bereits bei Malaysia Airlines' Boeing B747-400 sind keine Babys zugelassen. Das soll nun auch beim A380 der Fall sein. Dies bestätigte Konzernchef Tengku Azmil gegenüber dem Magazin Australian Business Traveller mit einem lapidaren «Jawohl!». Allerdings gilt die Regelung in der First Class nur für Babys, nicht aber für die kleinen Passagiere zwischen zwei und zwölf Jahren. Was erstaunt: in der Businessklasse weiter vorne mit 66 Sitzen ist eine Buchung für Kinder und Babys weiter möglich.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Airbus A380 von Qantas: Nicht mehr so lange unterwegs wie gedacht.

Qantas schickt den Airbus A380 vier Jahre früher in Rente – während andere länger an ihm festhalten

Der Airbus A380 im Flightlab-Design beim tiefen Überflug: Ein Triebwerk wird ausgetauscht werden.

Airbus A380 präsentiert seine neue Lackierung bei tiefem Überflug - bevor er seine neue Aufgabe übernimmt

Die vergessene Lampe im Flügel: Der Airbus A380 von Qantas absolvierte mit ihr zwei Flüge.

Airbus A380 von Qantas fliegt zwei Tage mit vergessener Lampe im Flügel

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack