Airbus A380 von Malaysia Airlines: Bald öfter in Saudi-Arabien zu sehen - in neuer Lackierung.

Neue FluggesellschaftMalaysia Airlines spaltet Pilger-A380 ab

Bis Ende des Jahres werden die Airbus A380 von Malaysia Airlines in eine neue Fluggesellschaft für Pilger abgespalten. Einen ersten Kunden hat sie schon.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Projekt nennt sich Amal. Malaysia Airlines arbeitet eifrig am Aufbau einer neuen Geschäftseinheit, die künftig die sechs Airbus A380 betreiben wird. Im vierten Quartal des laufenden Jahres soll sie starten.

Die regelmäßigen Linienflüge mit den Superjumbos wurden im März eingestellt. Aktuell werden sie von Malaysia Airlines nur noch in der Hochsaison auf Paradestrecken eingesetzt. Künftig werden die A380 Charterflüge absolvieren. Sie werden muslimische Pilger nach Saudi-Arabien fliegen, wo sie die große Pilgerfahrt (den Hajj) oder die kleine (die Umrah) in Mekka absolvieren können.

40 Prozent der Kapazität verkauft

Das ganze wird aber nicht bei Malaysia Airlines angesiedelt sein, sondern bei einer neuen Fluggesellschaft, deren Projektname Amal lautet. Sie bekommt einen eigenen Namen, ein eigenes Markenbild und ein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder kurz AOC).

Einen ersten Kunden hat die künftige Amal bereits. Malaysia Airlines hat einen Vertrag mit dem Reisekonzern Andalusia Travel & Tours geschlossen, der drei Jahre lang läuft. Er umfasst rund 200 Flüge nach Jeddah und Medina. Nach Firmenangaben sollen damit bereits 40 Prozent der Kapazität in dieser Zeit verkauft sein. Der Vertrag hat einen Wert von umgerechnet 66 Millionen Euro.

Bet- und Waschräume

Der erste Airbus A380 von Malaysia Airlines soll Mitte 2018 fertig für die Pilger umgebaut sein und Ende des Jahres dann den Betrieb aufnehmen. Die anderen fünf Superjumbos sollen nach und nach folgen. Sie sollen künftig mehr Economy-Sitze aufweisen. Aber auch spezielle Bereiche geben, in denen die Gläubigen beten können sind geplant oder Waschräume, so dass rituelle Waschungen möglich sind.

Mehr zum Thema

Die Kaaba in Mekka: Malaysia Airlines will Pilger aus der ganzen Welt hier hin fliegen

Airbus A380 mit Bet- und Waschraum

Blick aus dem Fenster eines Airbus A380 von British Airways: Die Fluggäste erlebten eine kleine Odyssee.

Zwei Airbus A321 statt ein A380: British Airways holt Reisende auf Umweg zurück aus Johannesburg

ticker-emirates

Airbus A380: Emirates sichert Instandhaltung der Triebwerke bis in die 2040er-Jahre

Emirates Airbus A380

Ende nächsten Jahres will Emirates 110 Airbus A380 in der Luft haben

Video

hund veraengstigt
Für viele Tiere ist das Feuerwerk in der Silvesternacht der reinste Horror. Hundehalterinnen und -halter suchen daher mit ihren Tieren Zuflucht an Flughäfen. Und das nicht nur in Deutschland.
Timo Nowack
Timo Nowack
Prototyp der EFlyer 2: Dass Flugzeug soll 2026 von der FAA zertifiziert werden.
Der Eflyer 2 soll im kommenden Jahr zertifiziert werden. Sechs Jahre später als ursprünglich anvisiert. Dafür soll es ein elektrisches Schulungsflugzeug mit sehr geringen Betriebskosten werden, verspricht Hersteller Bye Aerospace.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A321 XLR von Aer Lingus: Das Flugzeug mit der Kennung EI-XLT fällt auf unbestimmte zeit nach einer harten Landung aus.
Ein Airbus A321 XLR der irischen Nationalairline ist am Flughafen Dublin hart gelandet. Das erst ein Jahr alte Flugzeug könnte Monate ausfallen und Aer Lingus Kosten in Millionenhöhe verursachen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies