Airbus A380 von Malaysia Airlines: Bald öfter in Saudi-Arabien zu sehen - in neuer Lackierung.

Neue FluggesellschaftMalaysia Airlines spaltet Pilger-A380 ab

Bis Ende des Jahres werden die Airbus A380 von Malaysia Airlines in eine neue Fluggesellschaft für Pilger abgespalten. Einen ersten Kunden hat sie schon.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Das Projekt nennt sich Amal. Malaysia Airlines arbeitet eifrig am Aufbau einer neuen Geschäftseinheit, die künftig die sechs Airbus A380 betreiben wird. Im vierten Quartal des laufenden Jahres soll sie starten.

Die regelmäßigen Linienflüge mit den Superjumbos wurden im März eingestellt. Aktuell werden sie von Malaysia Airlines nur noch in der Hochsaison auf Paradestrecken eingesetzt. Künftig werden die A380 Charterflüge absolvieren. Sie werden muslimische Pilger nach Saudi-Arabien fliegen, wo sie die große Pilgerfahrt (den Hajj) oder die kleine (die Umrah) in Mekka absolvieren können.

40 Prozent der Kapazität verkauft

Das ganze wird aber nicht bei Malaysia Airlines angesiedelt sein, sondern bei einer neuen Fluggesellschaft, deren Projektname Amal lautet. Sie bekommt einen eigenen Namen, ein eigenes Markenbild und ein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder kurz AOC).

Einen ersten Kunden hat die künftige Amal bereits. Malaysia Airlines hat einen Vertrag mit dem Reisekonzern Andalusia Travel & Tours geschlossen, der drei Jahre lang läuft. Er umfasst rund 200 Flüge nach Jeddah und Medina. Nach Firmenangaben sollen damit bereits 40 Prozent der Kapazität in dieser Zeit verkauft sein. Der Vertrag hat einen Wert von umgerechnet 66 Millionen Euro.

Bet- und Waschräume

Der erste Airbus A380 von Malaysia Airlines soll Mitte 2018 fertig für die Pilger umgebaut sein und Ende des Jahres dann den Betrieb aufnehmen. Die anderen fünf Superjumbos sollen nach und nach folgen. Sie sollen künftig mehr Economy-Sitze aufweisen. Aber auch spezielle Bereiche geben, in denen die Gläubigen beten können sind geplant oder Waschräume, so dass rituelle Waschungen möglich sind.

Mehr zum Thema

Die Kaaba in Mekka: Malaysia Airlines will Pilger aus der ganzen Welt hier hin fliegen

Airbus A380 mit Bet- und Waschraum

Airbus A380 von Qantas: Ein Werkzeug blieben der Tragfläche.

Werkzeug in Tragfläche von Airbus A380 entdeckt – nach zwei Langstreckenflügen

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies