Auch ein Fahrwerksteil bargen sie bereits.

Unglücksflug JT610Mängel an zwei weiteren Boeing 737 Max von Lion Air

Nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 von Lion Air wurden alle Flieger des Typs in Indonesien untersucht. An zwei wurden nun Probleme entdeckt.

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Nachdem die brandneue Boeing 737 Max 8 mit der Registrierung PK-LQP von Lion Air am 29. Oktober abgestürzt war, ordnete Indonesien eine Untersuchung aller Flugzeuge des gleichen Typs an, die im Land unterwegs sind. Wie nun bekannt wurde, stellten die Experten an zwei der insgesamt zwölf Jets Mängel fest. Beide gehören Lion Air.

An einem der Flugzeuge gab es Probleme bei der Darstellung der Flugdaten im Cockpit auf der Instrumentenanzeige, wie das Transportministerium mitteilte. An der anderen Boeing 737 Max 8 gab es Mängel beim Stabilisierungssystem, heißt es laut indonesischen Medien weiter. Beide Flugzeuge brauchen wegen der Probleme Ersatzteile. Genauere Details nannten die Behörden allerdings nicht.

Probleme mit Höhen- und Geschwindigkeitsdaten

Noch ist aber überhaupt nicht klar, was zum Absturz der Boeing 737 Max 8 führte, bei dem 189 Menschen ums Leben kamen. Erst eine der beiden Blackboxes wurde bisher geborgen - es ist der Flugdatenschreiber. Beim Versuch die zweite vom Meeresboden zu holen, waren die Experten bisher nicht erfolgreich. Der Stimmenrekorder fehlt also noch. Zugleich verstarb am Samstag (3. November) ein freiwilliger Taucher, der half, Leichenteile vom Grund an die Wasseroberfläche zu holen. Die Untersuchung dürfte also noch eine Weile dauern.

Was vielen Beobachtern Sorgen bereitet: Die verunglückte Boeing 737 Max 8 hatte bereits auf dem Flug vor dem Unglücksflug ein ähnliches technisches Problem. Zumindest der Mangel an einer der beiden Boeing 737 Max, die nun untersucht wurden, lässt deshalb aufhorchen: Auf Flug JT043 von Denpasar in Bali nach Jakarta hatte der Computer offenbar falsche Höhen- und Geschwindigkeitsdaten produziert.

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Ein großes Wrackteil der Boeing 737 Max 8.

Was bisher über Unglücksflug JT610 bekannt ist

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