SparprogrammLuxair baut jede achte Stelle ab

Der luxemburgische Luftfahrtkonzern hat sich mit den Sozialpartner geeinigt. Bei der Luxair Group fallen 350 Stellen weg.

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Regierung, Gewerkschaften und Luxair Group haben sich geeinigt. Sie haben am Montag (9. November) ein Krisenabkommen unterzeichnet. Es soll es dem staatlichen luxemburgischen Luftfahrtkonzern ermöglichen, die Covid-19-Pandemie zu überstehen. Die Folge davon ist, dass in den kommenden drei Jahren 350 Arbeitsplätze abgebaut werden. Aktuell beschäftigt die Gruppe rund 2800 Personen.

Entlassungen soll es jedoch keine geben, wie die Sozialpartner vereinbarten. 265 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen aber in den nächsten drei Jahren in Frührente. Die weiteren Jobs sollen durch Nichtbesetzung offener Stellen und freiwilligen Abgänge abgebaut werden. «Es ist nichts mehr, wie es war», schrieb der neue Chef Gilles Feith an die Angestellten.

Kunden sollen sich in guten Zeiten erinnern

Reisen würden nur kurzfristig gebucht (im Schnitt sieben bis zehn Tage vor Abflug) und ebenso kurzfristig abgesagt. Das mache es schwierig, zu planen, so Feith. Oftmals müsse man auch Flüge kombinieren, um eine minimale Auslastung zu haben.

Dennoch wolle man «über den Winter ein minimales Netzwerk unterhalten, auch wenn dies nicht immer rein kommerziell sinnvoll ist». Der Kunde werde sich in besseren Zeiten daran erinnern, «dass Luxair für ihn da war».

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