Flugbegleiterin von Lufthansa: Der zweite Purser kann sich weiterhin auf Spezialaufgaben konzentrieren.

Aufruf zu GesprächLufthansa will Streik in letzter Minute verhindern

Plötzlich Verhandlungsbereitschaft: Lufthansa-Chef Carsten Spohr lädt die Gewerkschaften der Flugbegleiter für morgen Abend zu einem Gespräch ein.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Am Donnerstag und Freitag sollte bei Lufthansa nichts mehr gehen. Die deutsche Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo rief zu einer 48-stündigen Arbeitsniederlegung auf. Alle Flüge mit LH-Flugnummer und an allen deutschen Flughäfen sollen von 0:00 Uhr am Donnerstag bis 24 Uhr am Freitag bestreikt werden. Die Fluggesellschaft reagierte mit Empörung und überlegte sich, rechtliche Schritte einzuleiten.

Jetzt aber kommen versöhnlichere Klänge aus der Teppichetage von Lufthansa. Konzernchef Carsten Spohr hat die Spitzenvertreter von Ufo zu einem Treffen am Mittwochabend um 18 Uhr eingeladen. Ebenfalls an den Tisch bat er die Chefs der anderen Gewerkschaften Verdi und Cabin Union als Sektion der Industriegewerkschaft Luftverkehr IGL. Man wolle «Lösungsspielräume» erörtern und «mögliche nächste Schritte» besprechen.

«Lösung nur im Dialog»

«Eine Lösung kann nur im Dialog liegen», so Spohr in seiner schriftlichen Einladung. «Die verfahrene Situation in der Kabine, die in dieser Woche zu einem weiteren Arbeitskampf zu führen droht, ist weder unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch unseren Kunden länger zumutbar. Für unser Unternehmen und sicherlich auch für Sie als Interessensvertreter der Kabine ist diese Entwicklung äußerst bedauerlich, schreibt der Lufthansa-Chef weiter.

Die Reaktion von Ufo steht noch aus. Die Antwort wird allerdings knifflig. Da das Gespräch erst wenige Stunden vor dem geplanten Streik stattfindet, müsste sie ihn absagen und gäbe so ein Druckmittel aus der Hand. Sagt sie die Gespräche ab, kann Lufthansa auf die Gewerkschaft als Schuldige zeigen.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo von Lufthansa: Das Modell gefällt dem Konzern.

Streik-Déjà-vu bei Lufthansa

Heck eines Airbus A320 von Eurowings: Einige Flüge fallen aus.

Flugbegleiter streiken bei Lufthansa-Töchtern bis Mitternacht

Lufthansa lässt Ufos Gewerkschaftsstatus überprüfen

Lufthansa lässt Ufos Gewerkschaftsstatus überprüfen

ticker-lufthansa

Ostdeutsche Länder zurückhaltend bei Lufthansa-Vorstoß für staatlich gesicherte Flüge

Video

dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack