Flugbegleiterin von Lufthansa: Der zweite Purser kann sich weiterhin auf Spezialaufgaben konzentrieren.

Aufruf zu GesprächLufthansa will Streik in letzter Minute verhindern

Plötzlich Verhandlungsbereitschaft: Lufthansa-Chef Carsten Spohr lädt die Gewerkschaften der Flugbegleiter für morgen Abend zu einem Gespräch ein.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Am Donnerstag und Freitag sollte bei Lufthansa nichts mehr gehen. Die deutsche Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo rief zu einer 48-stündigen Arbeitsniederlegung auf. Alle Flüge mit LH-Flugnummer und an allen deutschen Flughäfen sollen von 0:00 Uhr am Donnerstag bis 24 Uhr am Freitag bestreikt werden. Die Fluggesellschaft reagierte mit Empörung und überlegte sich, rechtliche Schritte einzuleiten.

Jetzt aber kommen versöhnlichere Klänge aus der Teppichetage von Lufthansa. Konzernchef Carsten Spohr hat die Spitzenvertreter von Ufo zu einem Treffen am Mittwochabend um 18 Uhr eingeladen. Ebenfalls an den Tisch bat er die Chefs der anderen Gewerkschaften Verdi und Cabin Union als Sektion der Industriegewerkschaft Luftverkehr IGL. Man wolle «Lösungsspielräume» erörtern und «mögliche nächste Schritte» besprechen.

«Lösung nur im Dialog»

«Eine Lösung kann nur im Dialog liegen», so Spohr in seiner schriftlichen Einladung. «Die verfahrene Situation in der Kabine, die in dieser Woche zu einem weiteren Arbeitskampf zu führen droht, ist weder unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch unseren Kunden länger zumutbar. Für unser Unternehmen und sicherlich auch für Sie als Interessensvertreter der Kabine ist diese Entwicklung äußerst bedauerlich, schreibt der Lufthansa-Chef weiter.

Die Reaktion von Ufo steht noch aus. Die Antwort wird allerdings knifflig. Da das Gespräch erst wenige Stunden vor dem geplanten Streik stattfindet, müsste sie ihn absagen und gäbe so ein Druckmittel aus der Hand. Sagt sie die Gespräche ab, kann Lufthansa auf die Gewerkschaft als Schuldige zeigen.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo von Lufthansa: Das Modell gefällt dem Konzern.

Streik-Déjà-vu bei Lufthansa

Heck eines Airbus A320 von Eurowings: Einige Flüge fallen aus.

Flugbegleiter streiken bei Lufthansa-Töchtern bis Mitternacht

Lufthansa lässt Ufos Gewerkschaftsstatus überprüfen

Lufthansa lässt Ufos Gewerkschaftsstatus überprüfen

lufthansa schnee muenchen

Ohne Busse saßen 600 Menschen in Flugzeugen fest - Airport München spricht von Defiziten bei Kommunikation

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack