Flughafen Paris-Orly: Lufthansa darf künftig hier starten und landen.

Zeitfenster von Aigle AzurLufthansa ergattert Slots in Paris-Orly

Die deutsche Fluggesellschaft setzte sich bei der Verteilung von Slots der insolventen Aigle Azur durch - gegen Hop und Vueling. Level Österreich ging leer aus.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Slots von Aigle Azur waren wertvoll. Und dennoch wollte am Ende niemand die französische Fluggesellschaft mit allen ihren Problemen kaufen. Denn nach der Pleite waren die Rechte für Starts und Landungen umsonst zu bekommen. Sie wurden dieser Tage von der französischen Slot-Koordinationsstelle Cohor nach genauen Kriterien verteilt.

Und so war die Nachfrage ziemlich groß. 18 Fluggesellschaften bewarben sich für die insgesamt 9868 Start- und Landerechte. Die besten Chancen hatten Bewerber, die bisher weniger als fünf Slots in Orly besitzen und Strecken in der Europäischen Union aufnehmen, die von weniger als drei Fluggesellschaften bedient werden. Für sie waren 5110 Rechte reserviert. So soll die Konkurrenz am zweitgrößte Pariser Flughafen angekurbelt werden.

Kampf um München-Route

Siegreich waren am Ende Easyjet (730 Slots für einen täglichen Flug nach Glasgow), Hop (1460 Slots für zwei tägliche Flüge nach Frankfurt) und Wizz Air (1460 Slots für je einen täglichen Flug nach Budapest und Sofia). Aber auch Lufthansa gehört zu den Gewinnern. Die deutsche Fluggesellschaft bekam 1460 Slots für zwei tägliche Flüge nach München. Diese Route wollten auch Hop und Vueling bedienen, kamen aber nicht zum Zuge.

Leer ausgegangen sind unter anderen Azul, Ryanair oder Volotea. Doch auch Level Österreich (offiziell: Anisec Luftfahrt) gehört zu den Verlierern, obwohl die IAG-Tochter sowohl das Kriterium weniger als fünf Slots als auch weniger als drei Streckenkonkurrenten erfüllte. Sie hatte 1352 Slots für Flüge zwischen Paris-Orly und Wien oder 13 wöchentliche Flüge beantragt, ging aber leer aus.

Auch Bestehende kamen zum Zuge

4758 Slots gingen an bestehende Anbieter: Air Caraïbes (1460 Slots für zwei tägliche Flüge), Corsair (1460 Slots für zwei tägliche Flüge), Transavia France (1460 Slots für zwei tägliche Flüge), La Compagnie (312 Slots für drei Flüge pro Woche) und Tap (66 Slots für die Sommersaison).

Mehr zum Thema

Blick ins neue Gebäude: Es heißt Orly 3 ...

Paris Orly hat jetzt ein großes Terminal

ticker-lufthansa

Ostdeutsche Länder zurückhaltend bei Lufthansa-Vorstoß für staatlich gesicherte Flüge

ticker-lufthansa

Bangalore und Johannesburg: Lufthansa stockt zwei Langstrecken ab München auf

Allegris First Class: Laut Lufthansa-Chef Spohr stark nachgefragt.

Bei Lufthansa sind nun plötzlich die teuersten Plätze zuerst weg

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies