Airbus A320 Neo von Lufthansa: Kauft die Fluggesellschaft mehr davon oder holt sie sich Boeings Konkurrenzprodukt in die Flotte?

Ersatz für Airbus A319 und Bombardier CRJLufthansa schaut sich A320 Neo und 737 Max an

Trotz Kritik und Mängeln an der 737 Max hält Lufthansa zum US-Flugzeugbauer. Die deutsche Fluglinie kann sich gar vorstellen, mehr als 100 Boeing 737 Max zu kaufen.

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Trotz des tragischen Absturzes einer Boeing 737 Max am 10. März mit 157 Toten stärkte Tewolde Gebremariam dem Flugzeugbauer am Montag (25. März) den Rücken. «Lassen Sie mich eines klarstellen: Ethiopian Airlines glaubt an Boeing. Sie sind seit vielen Jahren ein Partner von uns», so der Chef der größten afrikanischen Fluggesellschaft.

Nicht nur der direkt vom Unglück betroffene Manager hält weiterhin zum Konzern aus den USA. Auch Carsten Spohr sieht trotz gewisser Mängel an der Boeing 737 Max und ihrer Dokumentation keinen Grund, die Amerikaner fallen zu lassen. «Wir haben unser Vertrauen in Boeing nicht verloren», so der Lufthansa-Chef am Dienstag (26. März) gemäß der Nachrichtenagentur Reuters. «Sie haben über die Jahrzehnte tolle Flugzeuge gebaut und ich bin mir sicher, dass sie das aktuelle Problem lösen werden», so Spohr weiter.

«Dreistellige Zahl»

Das Vertrauen ist noch immer so groß, dass sich der Lufthansa-Chef vorstellen kann, im großen Stil Boeing 737 Max zu kaufen. Man fälle kommendes Jahr eine Entscheidung über eine Bestellung von Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen, so Spohr gemäß dem Bericht. Dabei gehe es um eine «dreistellige Zahl» von Fliegern als Ersatz für Airbus A319 und Bombardier CRJ. Davon gibt es mehr als 150 in der Gruppe. Für die Nachfolge wähle man nun zwischen der Boeing 737 Max und dem Airbus A320 Neo, so der Lufthansa-Chef.

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