Lufthansa-Jet in München: Fliegen Piloten bald leihweise für eine andere Airline?

Kosten im CockpitLufthansa könnte nächste Woche neue Airline vorstellen

Die deutsche Fluglinie will die Kosten im Cockpit massiv senken. Den Crews schmeckt das nicht. So erwägt Lufthansa die Gründung einer Tochter mit niedrigeren Personalkosten.

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Lufthansa verhandelt derzeit mit der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit, um niedrigere Personalkosten im Cockpit durchzusetzen. Die Pilotinnen und Piloten der Kernmarke sollen dauerhaft rund 25 Prozent weniger verdienen. Doch für den Fall, dass sich der Konzern mit dieser Forderung nicht durchsetzen kann, hat er eine Alternative.

Wie zuerst die Süddeutsche Zeitung berichtete, könnte Lufthansa eine neue Tochter-Airline gründen mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (im Englischen Air Operator Certificate oder kurz AOC). Dort könnte sie niedrigere Personalkosten von Anfang an festschreiben.

Neue Tochter für Zubringerverkehr

Die neue Fluglinie würde innerdeutsche und innereuropäische Flüge übernehmen und damit den Zubringerverkehr zu den Drehkreuzen Frankfurt und München durchführen. Gut informierte Quellen bestätigten aeroTELEGRAPH die Existenz der Pläne.

Weder Lufthansa noch die Vereinigung Cockpit äußern sich derzeit. Allerdings scheint es unwahrscheinlich, dass die Gewerkschaft die geforderten Einsparungen akzeptiert.

Vorstellung schon kommende Woche?

Am kommenden Montag kommt der Lufthansa-Vorstand zusammen. Am Donnerstag, dem 3. März, stellt der Konzern den Geschäftsbericht 2021 vor. Schon dann könnte Lufthansa die Pläne für eine neue Airline-Tochter publik machen, wie zu vernehmen ist.

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