Lufthansa-Jet in München: Fliegen Piloten bald leihweise für eine andere Airline?

Kosten im CockpitLufthansa könnte nächste Woche neue Airline vorstellen

Die deutsche Fluglinie will die Kosten im Cockpit massiv senken. Den Crews schmeckt das nicht. So erwägt Lufthansa die Gründung einer Tochter mit niedrigeren Personalkosten.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Lufthansa verhandelt derzeit mit der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit, um niedrigere Personalkosten im Cockpit durchzusetzen. Die Pilotinnen und Piloten der Kernmarke sollen dauerhaft rund 25 Prozent weniger verdienen. Doch für den Fall, dass sich der Konzern mit dieser Forderung nicht durchsetzen kann, hat er eine Alternative.

Wie zuerst die Süddeutsche Zeitung berichtete, könnte Lufthansa eine neue Tochter-Airline gründen mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (im Englischen Air Operator Certificate oder kurz AOC). Dort könnte sie niedrigere Personalkosten von Anfang an festschreiben.

Neue Tochter für Zubringerverkehr

Die neue Fluglinie würde innerdeutsche und innereuropäische Flüge übernehmen und damit den Zubringerverkehr zu den Drehkreuzen Frankfurt und München durchführen. Gut informierte Quellen bestätigten aeroTELEGRAPH die Existenz der Pläne.

Weder Lufthansa noch die Vereinigung Cockpit äußern sich derzeit. Allerdings scheint es unwahrscheinlich, dass die Gewerkschaft die geforderten Einsparungen akzeptiert.

Vorstellung schon kommende Woche?

Am kommenden Montag kommt der Lufthansa-Vorstand zusammen. Am Donnerstag, dem 3. März, stellt der Konzern den Geschäftsbericht 2021 vor. Schon dann könnte Lufthansa die Pläne für eine neue Airline-Tochter publik machen, wie zu vernehmen ist.

Mehr zum Thema

Lufthansa muss keine Pilotinnen und Piloten entlassen - und bildet wieder neue aus

Lufthansa muss keine Pilotinnen und Piloten entlassen - und bildet wieder neue aus

Boeing 787 für Lufthansa: So soll der Flieger aussehen.

Muss Lufthansa noch länger auf ihre Boeing 787 warten?

Boeing 767 von Condor: Dank Lufthansa-Zubringerflügen gefüllt.

Bundeskartellamt: Lufthansa behindert Condor auf der Langstrecke

ticker-lufthansa

D-AIHW: Auch dritter Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf verlassen

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack