Boeing 747-400 von Lufthansa: Wieder gefragt, bis die Boeing 777-9 kommt.

Vierstrahler-ComebackLufthansa holt alle Boeing 747-400 zurück

Die Airline arbeitet an der Rückkehr ihrer acht Boeing 747-400. Im September wird der letzte dortige Jumbo-Jet Twente verlassen. Im Sommer 2022 sollen alle wieder fliegen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Schon im Juni kündigte Lufthansa die Rückkehr eines Vierstrahlers an. Fünf Airbus A340-600 holt die deutsche Airline zurück in den Betrieb, um in München eine First Class anbieten zu können. Jetzt steht auch die Boeing 747-400 vor ihrem Comeback.

Nachdem Lufthansa fünf 747-400 verkauft hat, bleiben ihr acht Exemplare, die an verschiedenen Standorten in Europa abgestellt sind. Die Fluggesellschaft plant, alle acht zurückzuholen. «Für Sommer 2022 sind alle eingeplant», so eine Lufthansa-Sprecherin. Schon im Laufe von 2021 könnte die ersten fünf oder sechs der Flieger ihr Comeback geben.

Boeing 747-400 über Europa verteilt

Die Maschine mit dem Kennzeichen D-ABVX ist am 3. August bereits aus Enschede nach Frankfurt zurückgekehrt. Die letzte Boeing 747 an dem niederländischen Flughafen - sie trägt sie Registrierung D-ABTL - wird die deutsche Airline laut jetzigem Planungsstand im September ebenfalls zurückholen. Damit endet das Kapitel von Lufthansas 747 am Enschede Airport Twente, das spannender war als gedacht, da die zu Anfang sechs dort abgestellten Flugzeuge zeitweise keine Genehmigung hatten, wieder abzufliegen.

Von den anderen sechs Boeing 747-400 befindet sich eine bereits in Frankfurt (D-ABVX), zwei in Hamburg (D-ABVW und D-ABVZ), zwei im spanischen Teruel (D-ABVY und D-ABTK) und eine im französischen Tarbes (D-ABVU). Die Lufthansa-Sprecherin betont, dass die Jets nach der Rückkehr aber nicht direkt in den Betrieb zurückkehren können, sondern teilweise umfassend gewartet werden müssen, bevor sie wieder mit Fluggästen abheben.

Übergangslösung, bis Boeing 777-9 kommt

Einen genauen Zeitplan dazu nennt Lufthansa nicht. Das Portal Simple Flying hatte kürzlich unter Berufung auf den Flugdatenanbieter Cirium berichtet, die deutsche Airline plane den Einsatz von 747-400 ab September. Dann solle das Modell nach Bangalore, Mumbai, Delhi, Washington und Toronto fliegen - unter dem Vorbehalt von Änderungen.

Lufthansa braucht die Boeing 747-400 angesichts der Erholung des Flugverkehrs als Übergangslösung. Ab Ende 2023 erwartet die deutsche Fluggesellschaft dann die ersten Boeing 777-9. Sie dürften die 747-400 dann endgültig in Rente schicken.

Hier sehen Sie den Abflug von D-ABVX in Enschede am 3. August 2021:

Mehr zum Thema

Lufthansa holt fünf Airbus A340-600 zurück

Lufthansa holt fünf Airbus A340-600 zurück

Lufthansas Boeing 747-400 mit dem Kennzeichen D-ABTK (Archivbild): Soll bald in Teruel landen.

Lufthansa schickt Boeing 747 aus Twente in Teruel wieder schlafen

Visualisierung der Boeing 777-9 von Lufthansa: 20 Exemplare sind fest bestellt.

«Wir stehen zu unseren Boeing-777X-Orders»

ticker-lufthansa

Lufthansa verkleinert Angebot nach Dresden und Leipzig

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin