Lufthansa: Die Staaten helfen.

10 Milliarden Staatshilfe Staatliche Lufthansa-Hilfsgelder kommen aus vier Ländern

Insgesamt zehn Milliarden Euro sollen der Lufthans-Gruppe durch die Corona-Krise helfen. Das Geld kommt aus verschiedenen staatlichen Töpfen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

4,4 Milliarden Euro an Liquidität verbleiben der Lufthansa-Gruppe noch. Darin eingerechnet sind die 900 Millionen Euro an frischen Mitteln, die sie sich in den letzten Wochen beschafft hat. Doch das Geld schwindet rasch. Zwischen Anfang Januar und Ende März schrieb der Konzern einen Verlust vor Steuern von 1,2 Milliarden Euro, wie er am Donnerstag (23. April) bekannt gab. In der gleichen Periode des Vorjahres hatte das Minus nur 336 Millionen betragen.

Es sieht also alles andere als gut aus - vor allem weil die Corona-Krise je länger sie dauert, umso belastender wird. Lufthansa rechnet nicht mehr damit, den enormen Kapitalbedarf mit weiteren Mittelaufnahmen am Finanz- und Kapitalmarkt decken zu kön­nen. Deshalb wendet sich der Konzern an den Staat. Weiterhin verhandele man in den Regierungen der Heimatländer der eigenen Airlines «intensiv» über verschiedene Finanzierungen, «um kurzfristig eine nachhaltige Sicherung der Solvenz zu erreichen», so Lufthansa in der Mitteilung.

Geld aus verschiedenen Töpfen

Der Vorstand sei zuversichtlich, dass die Gespräche zu einem erfolgreichen Abschluss führten. Offenbar mit guten Grund. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mehrere Insider berichtet, soll schon nächste Woche ein neun bis zehn Milliarden Euro schweres Rettungspaket für die Lufthansa-Gruppe geschnürt werden. Daran beteiligt sind alle Länder, in denen die Gruppe Tochterairlines hat.

Aus Österreich, Belgien und der Schweiz sollen demnach eine bis 1,5 Milliarden Euro des Hilfspakets kommen. Aus dem deutschen Wirtschaftsstabilisierungsfonds WSF sollen drei bis vier Milliarden Euro fließen und von der Bank KFW über staatlich abgesicherte Kredite bis zu fünf Milliarden, heißt es bei Reuters. Die genaue Aufteilung sei aber noch nicht beschlossen. Auch eine staatliche Beteiligung ist ein Thema.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Austrian Airlines: Wie schlecht geht es der Fluglinie?

Austrian Airlines braucht Hunderte Millionen

Airbus A380 am Himmel: Derzeit ein seltener Anblick.

Airlines brauchen bis zu 200 Milliarden an Staatshilfe

Flieger von Miami Air.

Das passierte in der Corona-Krise im März

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies