A340 von Lufthansa: Der Flug nach Cancun hob mit Verspätung ab.

Verdächtige TextnachrichtenLufthansa-Flug nach Cancun wegen Terrorverdacht abgebrochen

Vier Männer an Bord eines Lufthansa-Fluges nach Mexiko verhielten sich auffällig. Tatsächlich stimmte etwas nicht - doch der Grund war ein anderer, als die Mitreisenden befürchtet hatten.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Wahrscheinlich haben wir es alle schon einmal gemacht: Auf das Handy der Nebenperson geschielt, während diese Textnachrichten versandte oder las. Doch was ein Passagier eines Lufthansa-Fluges nach Cancun am Samstag (14. August) mitlas, machte ihm ziemlich Angst. Sein Sitznachbar war auffällig intensiv dabei Whatsapp-Nachrichten zu verfassen, als der Airbus A340 bereits zum Start rollte. Er fotografierte die Nachrichten ab und übersetzte sie im Internet. Er beginne ein neues Leben, schrieb der Mann.

Der besorgte Passagier daneben interpretierte das als Zeichen, dass der andere Mann einen Terroranschlag plante. Laut einem Bericht von Spiegel Online fielen auch drei weitere Passagiere den Mitreisenden auf. Die Crew wurde alarmiert und der Kapitän entschied, den Start abzubrechen und das Flugzeug auf dem Rollfeld zu parken.

Großeinsatz der Polizei

Das Ganze hatte einen Großeinsatz der Bundespolizei zur Folge, schreibt das Portal Spiegel Online weiter. Und tatsächlich stimmte etwas nicht mit den vier Männern indischer Herkunft, die im Flugzeug verteilt saßen. Keiner von ihnen hatte Gepäck aufgegeben, Doch Sprengstoffhunde, welche die Verdächtigen untersuchten, fanden keine Auffälligkeiten. Wie sich später herausstellte, hatten sie etwas anderes vor.

Die Männer wollten mit gefälschten Papieren über Mexiko in die USA einreisen – so war auch die Nachricht, ein neues Leben zu beginnen, zu verstehen. Der Flug hob am Samstag nicht mehr ab. Eine Lufthansa-Sprecherin bestätigte auf Anfrage, dass der Flug nach Cancun am Sonntag früh (15. August) abhob. Zu weiteren Details will sich die Airline nicht äußern.

Mehr zum Thema

Syed Adam Ahmed: Auf der staatlichen kanadischen Anti-Terror-Liste.

Sechsjähriger darf nicht fliegen: Terrorverdacht

Absperrung in Amsterdam Schiphol: Die Situation wird weiter untersucht.

Großeinsatz wegen «verdächtiger Situation» in Amsterdam

Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.

Heck einer Boeing 747-8 von Lufthansa kommt Piste in Los Angeles gefährlich nahe

ticker-lufthansa

D-AIFF: Lufthansa hat weiteren Airbus A340-300 nach Teruel gebracht

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Mapflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin