A340 von Lufthansa: Der Flug nach Cancun hob mit Verspätung ab.

Verdächtige TextnachrichtenLufthansa-Flug nach Cancun wegen Terrorverdacht abgebrochen

Vier Männer an Bord eines Lufthansa-Fluges nach Mexiko verhielten sich auffällig. Tatsächlich stimmte etwas nicht - doch der Grund war ein anderer, als die Mitreisenden befürchtet hatten.

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Wahrscheinlich haben wir es alle schon einmal gemacht: Auf das Handy der Nebenperson geschielt, während diese Textnachrichten versandte oder las. Doch was ein Passagier eines Lufthansa-Fluges nach Cancun am Samstag (14. August) mitlas, machte ihm ziemlich Angst. Sein Sitznachbar war auffällig intensiv dabei Whatsapp-Nachrichten zu verfassen, als der Airbus A340 bereits zum Start rollte. Er fotografierte die Nachrichten ab und übersetzte sie im Internet. Er beginne ein neues Leben, schrieb der Mann.

Der besorgte Passagier daneben interpretierte das als Zeichen, dass der andere Mann einen Terroranschlag plante. Laut einem Bericht von Spiegel Online fielen auch drei weitere Passagiere den Mitreisenden auf. Die Crew wurde alarmiert und der Kapitän entschied, den Start abzubrechen und das Flugzeug auf dem Rollfeld zu parken.

Großeinsatz der Polizei

Das Ganze hatte einen Großeinsatz der Bundespolizei zur Folge, schreibt das Portal Spiegel Online weiter. Und tatsächlich stimmte etwas nicht mit den vier Männern indischer Herkunft, die im Flugzeug verteilt saßen. Keiner von ihnen hatte Gepäck aufgegeben, Doch Sprengstoffhunde, welche die Verdächtigen untersuchten, fanden keine Auffälligkeiten. Wie sich später herausstellte, hatten sie etwas anderes vor.

Die Männer wollten mit gefälschten Papieren über Mexiko in die USA einreisen – so war auch die Nachricht, ein neues Leben zu beginnen, zu verstehen. Der Flug hob am Samstag nicht mehr ab. Eine Lufthansa-Sprecherin bestätigte auf Anfrage, dass der Flug nach Cancun am Sonntag früh (15. August) abhob. Zu weiteren Details will sich die Airline nicht äußern.

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