Jet von Lufthansa: Im Winter geht es von London nach Salzburg und Friedrichshafen.

WintersaisonLufthansa fliegt Briten in die Alpen – fernab ihrer Drehkreuze

Die deutsche Fluglinie verbindet im Winter Salzburg und Friedrichshafen mit London-Heathrow. Lufthansa tut damit etwas, was sie nicht mehr tun wollte.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Es gibt an vielen Flughäfen Strecken, die nur zu ganz bestimmten Anlässen bedient werden. British Airways legt beispielsweise während der Zeit des berühmten Christkindlmarkts regelmäßig Flüge nach Nürnberg auf. Und die  Flughäfen Genf, Salzburg und Innsbruck erleben im Winter ihr größtes Passagieraufkommen, wenn Niederländer und Briten zum Skilaufen in die Alpen fliegen. Davon will nun auch Lufthansa profitieren.

Die deutsche Fluggesellschaft überrascht mit Direktflügen von Friedrichshafen und Salzburg nach London-Heathrow. Bedient werden die beiden Routen vom 16. Dezember bis zum Ende des Winterflugplans Ende März mit einem Airbus A320. Die österreichische Stadt wird zwei Mal pro Woche bedient, die deutsche Stadt am Bodensee ein Mal.

Ungewöhnlich für Lufthansa

Die Umläufe der Airbus A320 sehen laut einer Lufthansa-Sprecherin wie folgt aus: Von München geht es nach London-Heathrow und von dort nach Salzburg beziehungsweise Friedrichshafen. Von dort fliegt der Jet zurück nach London - und dann zur Basis München.

Damit weicht die Fluggesellschaft leicht von ihrer 2012 eingeführten Strategie ab, alle innerdeutschen und innereuropäischen Strecken über die Drehkreuze Frankfurt und München zu führen. Die sogenannten dezentralen Verkehre wurden erst von Germanwings und später von Eurowings übernommen.

Eurowings als europäischer Anbieter

Eurowings legte beispielsweise 2019 Flüge von Birmingham und Manchester nach Palma auf. Das war damals eine Premiere. Erstmals in ihrer Geschichte bediente die Fluggesellschaft zwei Ziele außerhalb ihres Kernmarkts.

Mit der Expansion von Eurowings Europe, die mittlerweile auf Malta beheimatet ist, kamen zahlreiche Routen aus Großbritannien, Österreich, Schweden, und Tschechien in den Mittelmeerraum hinzu. Die Billigairline will das Geschäft weiter ausbauen und sich als europäischer Anbieter etablieren.

Auch bei Austrian Airlines

Auch Austrian Airlines führt diesen Winter zusätzliche dezentrale Flüge durch. Vom 28. Januar bis zum 25. Februar fliegt sie zwischen Berlin und Innsbruck. Offenbar ist die Nachfrage gut. Denn kürzlich hat die österreichische Lufthansa-Tochter ihr Angebot aufgestockt - von einem auf zwei wöchentliche Flüge. Die Strecke bedient sie immer mittwochs und samstags.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Eurowings: Ein Jets dieses Typs flog niedrig über die Piste.

Eurowings fliegt urlaubshungrige Briten nach Mallorca

Transavia und Easyjet dominierten in Innsbruck

Transavia und Easyjet dominierten in Innsbruck

Eurowings-Ableger auf Malta plant Erstflug für 3. November

Eurowings-Ableger auf Malta plant Erstflug für 3. November

Tap und Lufthansa: Kommt es zum Kauf der Anteile?

Lufthansa reicht verbindliches Angebot für Tap Air Portugal ein

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies