Flügelspitze eines Airbus A320 Neo von Lufthansa: Neuer Tarif.

Auf Skandinavien-FlügenLufthansa-Airlines testen grünen Tarif

Bei Buchungen ab Dänemark, Schweden und Norwegen führen Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels einen neuen Tarif ein. Er enthält einen vollständigen CO2-Ausgleich.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Das Ziel ist klimaneutrales Fliegen. Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines führen neuen Tarif ein, der im Preis einen vollständigen CO2-Ausgleich beinhaltet. Der Ausgleich erfolgt zu 80 Prozent über Klimaschutzprojekte und zu 20 Prozent über den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe, sogenannte Sustainable Aviation Fuels SAF.

Im am Dienstag (2. August) gestarteten Pilotprojekt wird der neue Tarif namens «Green Fare» zunächst allen Gästen angeboten, die ihren Flug ab Dänemark, Schweden und Norwegen buchen. Er wird neben den bekannten Tarifen (Light, Classic, Flex) als zusätzliche Option in der Online-Buchungsmaske direkt nach der Flugauswahl angezeigt.

Economy und Business Class

Das neue Angebot gibt es sowohl in der Economy Class als auch in der Business Class für Flüge innerhalb Europas. Zudem beinhaltet der Tarif die Möglichkeit der kostenlosen Umbuchung sowie extra Status- und Prämienmeilen. Ab Herbst bieten darüber hinaus auch Reisebüros in Skandinavien «Green Fare» an.

Beispiel von Swiss: Green Fare auf der Route Kopenhagen - Zürich. Bild: Swiss

«Wir wollen CO2-neutrales Fliegen in Zukunft selbstverständlich machen», sagt Christina Foerster, Vorständin Markenführung und Nachhaltigkeit der Lufthansa-Gruppe. Swiss-Kommerzchef Tamur Goudarzi Pour erklärt: «Swiss hat sich ambitionierte Klimaziele gesetzt und plant bis 2050 ihre Netto-CO2-Emissionen auf Null zu reduzieren.» Wichtig dafür seien unter anderem auch innovative Angebote wie «Green Fare».

Easyjet kompensiert selber

Natürlich beschäftigen sich auch andere Airlines mit dem Thema. So kündigte etwa Easyjet schon 2019 an, ihre durch Treibstoffverbrennung verursachten CO2-Emissionen zu kompensieren. «Das tun wir, indem wir Projekte zum Schutz gegen Waldrodung unterstützen, Bäume pflanzen und erneuerbare Energien fördern. Diese Projekte zielen darauf ab, die Produktion von neuem CO2 zu verhindern oder das vorhandene CO2 in der Atmosphäre zu verringern», schreibt der Billigflieger aus seiner Webseite. Nachhaltige Kraftstoffe gehörten noch nicht zum Paket, denn diese seien «immer noch Mangelware».

Mehr zum Thema

Easyjet-Passagiere fliegen jetzt CO2-neutral

Easyjet-Passagiere fliegen jetzt CO2-neutral

Lufthansa und Shell werden SAF-Partner

Lufthansa und Shell werden SAF-Partner

Boeing 777X von Lufthansa über dem Sequestrierungs-Werk DAC 1 im Südwesten der USA: Eine Lösung im Klimaproblem.

Airbus, Lufthansa und andere Airlines wollen CO2 aus der Luft filtern

ticker-lufthansa

Lufthansa verkauft zwei Boeing 787 und least sie zurück

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg