Der festgefahrene Airbus A340: Inzwischen wurde er abgeschleppt.

Lufthansa-Jet in BogotaPech-A340 kann wieder starten

Glück im Unglück für Lufthansa: Der Airbus A340, der in Bogota im Morast stecken blieb, trug keine Schäden davon. Er fliegt schon bald wieder Passagiere.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Viele der 315 Passagiere, die am Samstagabend an Bord des Airbus A340-600 von Lufthansa saßen, sind inzwischen wieder Zuhause. Sie wurden auf andere Flüge umgebucht. Für sie war es lediglich unangenehm, dass ihr Flugzeug kurz vor dem Start in Bogota vom Asphalt ins aufgeweichte Gras fuhr und dort stecken blieb. Unerfreulicher hätte es für Lufthansa werden können. Bei einem solchen Missgeschick können unter Umständen Triebwerke und Fahrwerk beschädigt werden.

Beides ist aber nicht der Fall. Der A340 von Lufthansa wurde inzwischen von der Unglücksstelle bei Rollweg Foxtrott von Startbahn 13R weggeschleppt. Danach untersuchten Techniker die Maschine am Aeropuerto Internacional El Dorado von Bogota. Mit positivem Befund, wie sich zeigte. «Wir haben keinerlei Beschädigungen festgestellt», so Lufthansa-Sprecher Helmut Tolksdorf zu aeroTELEGRAPH. Die D-AIHM wird deshalb schon am Dienstagabend (20. Januar) wieder nach Frankfurt fliegen - ohne Passagiere.

Der A340-600 ist außergewöhnlich lang

Wie es zum Missgeschick kam, wird noch untersucht. Aufnahmen vom Ort deuten aber darauf hin, dass die Piloten etwas zu früh abgebogen sind und so mit dem rechten Hauptfahrwerk in den Morast gerieten. Genaue Details wird aber erst die offizielle Untersuchung der kolumbianischen Behörden zeigen.

Tatsache ist, dass ein A340-600 außergewöhnlich lang ist. Er misst 75,3 Meter. Das ist länger als ein A380 mit 72,7 Metern oder ein A350-1000 mit 73,8 Metern. Und es ist fast so lang wie eine Boeing 777X-9 mit 76,7 Metern oder eine B747-8 mit 76,3 Metern. Das macht das Rollen am Boden nicht ganz so einfach. Die eingebauten Kameras sind zwar eine Hilfe. Bei Dunkelheit versagen manchmal aber auch sie.

* In einer ersten Version stand, der Flug würde mit Passagieren zurückfliegen. Das war falsch und wurde korrigiert.

Mehr zum Thema

Boeing 787 von Lufthansa: Die AIrline ist defizitär.

Streik legt Lufthansa lahm und der Konflikt verschärft sich immer weiter

Die Hockey Punks Academy: Die Kinder stehen vor einer herben Enttäuschung.

Arbeitskampf stoppt Eishockey-Traum: Litauisches Nachwuchsteam strandet wegen Lufthansa-Streik

lufthansa airbus a320 neo 100 jahre livery norwich

Gewerkschaften rebellieren gegen Lufthansa und kündigen Doppelstreik an

Eurowings Premium BIZ-10

Lufthansa prüft echte Business-Class-Sitze auf Europaflügen

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies