Anzeigetafel: An Europas Flughäfen ist derzeit sehr wenig los.

Luftfahrt unter CoronaEuropas Binnenmarkt funktioniert nicht mehr

Die Corona-Krise hat die Anzahl von Direktverbindungen massiv einbrechen lassen. Besonders hart getroffen wurde Europa.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Im April 2019 waren weltweit 9010 Städte per Flugzeug miteinander verbunden. Ein Jahr später gab es nur 2110 Städteverbindungen. Die Corona-Krise habe ein stetiges Ansteigen der direkten Routen abrupt unterbrochen, sagt Iata-Experte Rafael Schvartzman.

Besonders betroffen sind Europa und damit die größten Länder: Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich und Italien. Der Binnenmarkt Europa funktioniert nicht mehr, im Gegensatz zu China und den USA, so Schvartzman. Jede verloren gegangene Verbindung bedeute Einbußen für die Wirtschaft, die Produktivität und den Tourismus.

Warten auf einheitliche Maßnahmen

740 Millionen Touristen besuchten üblicherweise jährlich Europa, fast die Hälfte davon komme mit dem Flugzeug, erklärt er weiter. Direkt und indirekt generiert die Luftfahrt 13,5 Millionen Arbeitsplätze, fast die Hälfte davon ist gefährdet. Als die Schengen-Grenzen in Europa im Mai langsam wieder geöffnet wurden, habe die Branche Hoffnung geschöpft. Die zweite Corona-Welle habe diese aber endgültig zerstört, sagt der Iata-Experte.

Eine Erholung sei nur möglich, wenn diese Flugverbindungen so rasch wie möglich wiederhergestellt werden und der Binnenmarkt Europa wieder funktioniere. Das wieder hänge alleine davon ab, ob und wann Europa sich zu einheitlichen Maßnahmen durchringe, so Schvartzman.

Warten auf Impfung keine Option

Aus der Sicht der Fluglinien müssen alle unterschiedlichen Reisebestimmungen durch eine stringente Teststrategie ersetzt werden. Die Test müssen schnell, praktikabel und so genau wie möglich sein, fordert Schvartzmann. Nur so könne das Vertrauen der Passagiere wiedergewonnen werden. Das Warten auf eine Impfung sei jedenfalls keine Option.

Mehr zum Thema

Geparkte Flugzeuge von Lufthansa in Berlin: Die Nachfrage ist unberechenbar.

Das Sommerhoch ist schon vorüber

Flughafen Klagenfurt: Ziemlich wenig los.

Österreichs Regionalflughäfen fast ohne Flüge

Airbus A321 von Lufthansa: Im Winter wird sehr wenig los sein.

Lufthansa bleiben noch 6,3 Milliarden von der Staatshilfe

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack