Geparkte Flugzeuge von Lufthansa in Berlin: Die Nachfrage ist unberechenbar.

Corona-ProblemeDas Sommerhoch ist schon vorüber

Quarantänevorschriften lassen die Buchungen in Europa wieder einbrechen. Erste Airlines reduzieren deshalb ihr Angebot. Lufthansa wartet noch ab.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Juni war quasi der Monat Null nach Corona. Nachdem im April und Mai der Verkehr quasi zum Stillstand gekommen war, fuhren die europäischen Fluggesellschaften ihren Betrieb wieder hoch. Auch Eurowings, Lufthansa und Swiss holten 80 geparkte Flugzeuge zurück. Kurze Zeit später starteten Austrian Airlines und Brussels Airlines ebenfalls wieder.

Bis im Herbst wollte die Gruppe wieder 40 Prozent der normalen Kapazität anbieten. Und die ersten Signale waren durchaus positiv. Getragen von der aufgestauten Urlaubslust liefen vor allem klassische Strandziele in Griechenland, Kroatien, Spanien und Portugal überraschend gut. Auf der Kurzstrecke liege man «über Erwarten», erklärte Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr im Juli.

«Lage ist äußerst dynamisch»

Inzwischen verschärfen aber diverse Länder ihre Einreiseregeln selbst wieder oder sie werden wegen steigender Ansteckungszahlen von anderen Staaten auf die Sperr- oder Quarantäneliste gesetzt. Das verunsichert die Reisenden - und führt zu einer wieder sinkenden Nachfrage. «Die Lage ist und bleibt äußerst dynamisch», so ein Lufthansa-Sprecher.

Diverse Fluggesellschaften haben denn auch begonnen, ihren Flugplan wieder auszudünnen. Ryanair beispielsweise reduziert ihr Angebot im September und Oktober um 20 Prozent. Die Nachfrage habe sich «deutlich abgeschwächt», so die Billigairline. Sie macht die «anhaltende Unsicherheit über die jüngsten Covid-19-Fallzahlen in einigen EU-Ländern» dafür verantwortlich.

Bis Oktober 40 Prozent der normalen Kapazität

Finnair hat ebenfalls einen Abbau angekündigt, Air France und KLM beobachten aktuell noch die Lage. Wenn die Nachfrage schwach bleibe, passe man den Flugplan an, so die Fluggesellschaften.

Soweit will Lufthansa noch nicht gehen. Es könne jedoch passieren, «dass ein Flug aufgrund von Flug- bzw. Einreiseverboten nicht planmäßig durchgeführt werden kann», so der Sprecher. Zudem könnten «vereinzelt Flüge auch aufgrund einer extrem schwachen Buchungslage kurzfristig zusammengelegt oder annulliert» werden. Man plane aber weiterhin, bis Oktober 40 Prozent der normalen Kapazität anzubieten.

Vor einem «harten Winter»

Diese Entwicklung sagte Alexandre de Juniac bereits im Juli im Interview mit aeroTELEGRAPH voraus. «Es gibt eine aufgestaute Nachfrage nach Ferienreisen im Sommer. Sobald diese Blase platzt, steht uns ein harter Winter bevor»» sagte der Iata-Chef.

Mehr zum Thema

Platz 7: Der Chicago O'Hare International Airport mit 17.800. (2019: Platz 9; 2020: Platz 8)

Spezialrouten sollen schwaches USA-Geschäft ankurbeln

Paar in Paris: Die Heimkehr könnte für Briten teuer werden.

Preise für Flugtickets nach Hause explodieren

Ryanair baut im September Angebot wieder um ein Fünftel ab

Ryanair baut im September Angebot wieder um ein Fünftel ab

ticker-ryanair

Berlin, Köln und Hahn: Ryanair beklagt lange Wartezeiten wegen EES

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg