Dreamliner von Lot: Die Flieger bleiben am Boden.

Lot mottet Dreamliner ein

Die polnische Nationalairline legt die neuen Jets von Boeing bis mindestens Oktober still. Sie glaubt nicht an eine schnelle Lösung des Batterieproblems.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Es ist nicht gerade das, was man sich als neuer Chef wünscht, wenn man seinen Job antritt. Sebastian Mikosz ist gerade vier Tage im Amt und schon musste der neue Vortandsvorsitzende von Lot den Abbau von fast einem Viertel der Stellen im Unternehmen bekanntgeben. 500 von 2100 Arbeitsplätze sollen verschwinden. Und das sei wohl noch nicht einmal genug, so Mikosz. Lot werde deutlich schrumpfen. Er erhält dabei Unterstützung von Polens Premierminister Donald Tusk. Für die Umstrukturierung der Nationalairline brauche es eine «harte Hand», sagte er am Donnerstag (14. Februar). Entweder gebe es einen Wandel oder das Unternehmen werde nicht mehr weiterbestehen. «Man muss es leider klar und ganz brutal sagen - ohne Entlassungen hat Lot keine Aussicht auf ein Überleben», so der Regierungschef.

In dieser Situation kommt es für Lot reichlich ungelegen, dass die fünfzig weltweit bereits ausgelieferten Dreamliner derzeit auf Geheiß der Behörden nicht fliegen dürfen. Die polnische Airline war die erste in Europa, welche den neuen Vorzeigeflieger von Boeing in Betrieb nahm. Sie kaufte ihn, um die alternden B767 zu ersetzen. Und in Warschau erhoffte man sich auch kräftige Zusatzeinnahmen von Fans, die mit dem neuen Flugzeug fliegen wollen. Entsprechend stark verkaufte man die B787 in der Werbung. Doch nun steht die bislang ausgelieferte Maschine am Boden.

Auch Wunder helfen nicht

Auch die drei weiteren B787, die im März in Warschau ankommen sollten, werden nicht so schnell abheben. Lot beschloss nun nämlich, den Sommerflugplan ohne Dreamliner zu planen. Die Flugzeuge blieben bis mindestens Oktober am Boden. Mikosz rechnet nicht damit, dass Boeing schnell eine Lösung für das Problem der feuergefährlichen Batterien des Hilfsaggregats finden wird. Selbst wenn ein Wunder geschehe und Boeing das Problem bald entdecke, werde es noch einige technische Probleme zu lösen geben. Statt Dreamliner werden nun geleaste B767 auf den Langstrecken fliegen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies