Der Löwe Cecil: Sein Tod erregte weltweit Aufsehen.

Airlines verbieten JagdtrophäenLöwe Cecils Tod lässt Fluglinien umdenken

Nun ziehen auch American, Delta und United nach. Sie transportieren ab sofort keine Jagdtrophäen mehr. Auslöser des Entscheids ist der Abschuss von Cecil the Lion.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Dürfen Fluggesellschaften Jagdtrophäen transportieren oder machen sie sich damit der Wilderei mitschuldig? Für viele Menschen war die Antwort seit langem klar. Nun setzt sich ihre Meinung auch auf den Chefetagen der Airlines immer mehr durch. Aus Spaß getötete Tiere gehören nicht in den Frachtraum, so der neue Konsens.

South African Airways reagierte zuerst und verbot bereits im Februar den Transport von Jagdtrophäen. Emirates zog im Mai nach. Erlegte Elefanten, Nashörner, Löwen und Tiger oder Teile davon dürfen nicht mehr an Bord. Die Golfairline erklärte, man wolle damit ein Zeichen gegen illegalen Handel und gegen das Jagen gefährdeter Spezies setzen.

Keine Löwen, Elefanten, Nashörner und Büffel mehr

Seit Juni lässt auch Lufthansa Hobbyjäger abblitzen, die bei ihr in Afrika erlegte Tiere versenden wollen. Air France, Austrian Airlines, KLM, Qatar Airways, Qantas, Singapore Airline und Swiss halten es ebenso und transportieren keine toten Tiere mehr. Und nun reagieren auch amerikanische Airlines. «Ab sofort verbietet Delta weltweit Frachtsendungen von Löwen, Elefanten, Nashörnern und Büffeln als Jagdtrophäen», meldete das Unternehmen am Montag (3. August). Air Canada, American Airlines und United schlossen sich dem Boykott umgehend an.

Die Fluglinien aus den USA reagierten damit auf den Aufruhr, welche die Tötung von Cecil dem Löwen in Simbabwe verursachte. Ein amerikanischer Zahnarzt hatte 55.000 Dollar dafür gezahlt, das kapitale Tier erlegen zu dürfen. Cecil the Lion war eine der großen Attraktionen des Hwange National Park und wurde auch von Forschern intensiv studiert.

Stark bedrohte Tiere schon lange tabu

Stark bedrohte Tiere, die auf der so genannten Cites-Liste der Uno stehen, werden von den Fluglinien bereits seit langem nicht mehr transportiert. Die im Anhang I der Regelungen des Washingtoner Artenschutzabkommens aufgeführten Tiere sind akut gefährdet. Der Handel ist für kommerzielle Zwecke untersagt.

Mehr zum Thema

ticker-delta-airlines

Delta wehrt sich gegen Umzug am Flughafen London-Heathrow

ticker-virgin-atlantic

Virgin Atlantic erbost, dass Partnerin Delta Air Lines in London-Heathrow das Terminal wechseln soll

Airbus A321 Neo von Delta: Einige werden ein spezielles Interieur haben.

Keine Gepäckfächer, dafür Betten - so fliegt die NBA künftig mit Delta

ticker-delta-airlines

Delta Air Lines nimmt Flüge zwischen Boston und Reykjavík auf

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack