Flugzeug von Swiss: Flüge gibt es jetzt auch im Paket zu kaufen.

Bestellung umgewandeltLetzter A220 von Swiss kommt später, ist aber größer

Die Schweizer Airline wechselt bei ihrer letzten C-Series auf die größere Version. Das hat für Swiss Auswirkungen auf den Lieferzeitpunkt.

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Eigentlich sollte die Einflottung der Airbus A220 – ehemals Bombardier C-Series – bei Swiss schon im Laufe dieses Jahres abgeschlossen sein. Doch das verzögert sich etwas. Der letzte A220 stößt erst Ende 2020 zur Flotte,  sagt eine Sprecherin der Fluggesellschaft zu aeroTELEGRAPH. Grund sind aber nicht Probleme bei der Lieferung oder dem Hersteller.

Swiss hat den letzten noch ausstehenden Flieger der Bestellung in einen der größeren Version umgewandelt. Statt einem A220-100 stößt nun ein A220-300 zur Fluglinie. Der bietet Platz für 145 Passagiere, gegenüber 125 beim A220-100. Und weil die größere Version bei Airlines beliebter ist, sind auch die Produktionsslots länger ausgebucht.

«Bessere Wirtschaftlichkeit»

«Die CS300 hat die bessere Wirtschaftlichkeit als die CS100 und hat sich als das bevorzugte Modell durchgesetzt», begründet die Sprecherin. Für den Flugbetrieb brauche Swiss grundsätzlich nur acht der kleineren Jets - für die Ziele London-City und Florenz. Die größere Version hat für die Landung am Londoner Stadtflughafen noch keine Zulassung.

Dass Swiss noch von der «CS100 und CS300» spricht, liegt daran, dass die Flieger bei der Airline noch nicht umbenannt wurden. Doch es wird bereits eifrig an der Namensänderung gearbeitet. Dabei geht es nicht nur darum, den Außenauftritt anzupassen und Werbematerial umzugestalten, sondern auch um Hunderte von Dokumentationen bis hin zu offiziellen Eintragungen, die geändert werden müssen.

Termin für Wechsel steht

Man wolle erst wechseln, wenn wirklich alles umgestellt sei, erklärte Geschäftsführer Thomas Klühr Anfang des Jahres im Interview mit aeroTELEGRAPH. Man wolle aber den Wechsel auf einen Schlag vollziehen, so Swiss. Stichtag ist der Start des Winterflugplans 2019/20 Ende dieses Monats, bestätigt Swiss noch einmal.

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