Lauda-Jet und der Beginn der E-Mail: Von STR nach DUS?

Wechsel-AngebotLauda will Düsseldorfer durch Stuttgarter ersetzen

Die Ryanair-Tochter kündigt widerspenstigen Mitarbeitenden in Düsseldorf. Ersetzt werden sollen sie durch Kollegen aus Stuttgart, wo die Lauda-Basis ganz geschlossen wird.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mitte Juli kündigte Ryanair-Tochter Lauda an, ihre Basis in Stuttgart Ende Oktober zu schließen. Zuvor hatten vor allem die Piloten dort einen neuen Tarifvertrag abgelehnt. In Düsseldorf dagegen akzeptiere die Mehrheit der Lauda-Mitarbeitenden die Festschreibung von schlechteren Arbeitsbedingungen, sodass Lauda die dortige Basis fortführt.

Wenige Tage später kritisierte die Gewerkschaft Verdi, in Düsseldorf setze Lauda diejenigen unter Druck, die sich gegen die neue Lohnstruktur ausgesprochen hatten. «Überdenken Sie Ihre Position und teilen Sie uns Ihre endgültige Entscheidung (…) mit, sonst bleibt uns nichts anderes übrig, als Ihnen vor Ende des Monats zu kündigen», zitierte Verdi aus einem Schreiben an die Betroffenen. Kurz darauf sprach Lauda tatsächlich Kündigungen zu Ende Oktober aus. Im Entlassungsschreiben erklärte die Airline, sie werde die Basis verkleinern.

Bewerbung mit genauem Wortlaut

Dennoch scheint Lauda nach den Entlassungen neue Beschäftigte in Düsseldorf zu benötigen. Denn gekündigte Kabinen-Mitarbeitende aus Stuttgart, die dem Tarifvertrag zugestimmt hatten, erhalten derzeit die Einladung, sich bei der neuen Lauda Europe für die Basis Düsseldorf zu bewerben. In einer E-Mail vom 20. August, die aeroTELEGRAPH vorliegt, ist die Rede von einer «begrenzten Zahl an Kabinen-Crew-Positionen».

Wer interessiert ist, soll bis zum 27. August auf die E-Mail mit den Worten «I apply» («Ich bewerbe mich») antworten. Andere Formulierungen akzeptiert Lauda nicht. Mit diesem «I apply» stimmen die Bewerbenden einem Statement zu, das besagt, dass sie sich zu den Konditionen bewerben, denen sie im Juli zugestimmt hatten. Unterzeichnet ist das Schreiben von Richard Higgins, Direktor Lauda Europe - mit Firmensitz bereits in Malta.

Mehr zum Thema

Lauda-Jet in Wien: Viel vor, aber noch großer Verlust.

Lauda zieht von Wien nach Malta

Airbus A320 von Lauda: Aus für Basis Stuttgart.

Lauda schließt Basis in Stuttgart

Airbus A320 von Lauda: Jets werden bereits verlegt.

Lauda-Crew verbockte Evakuierung in London

ticker-ryanair

Sunweb setzt künftig auch auf Ryanair-Flüge

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg