Lauda-Jet und der Beginn der E-Mail: Von STR nach DUS?

Wechsel-AngebotLauda will Düsseldorfer durch Stuttgarter ersetzen

Die Ryanair-Tochter kündigt widerspenstigen Mitarbeitenden in Düsseldorf. Ersetzt werden sollen sie durch Kollegen aus Stuttgart, wo die Lauda-Basis ganz geschlossen wird.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Mitte Juli kündigte Ryanair-Tochter Lauda an, ihre Basis in Stuttgart Ende Oktober zu schließen. Zuvor hatten vor allem die Piloten dort einen neuen Tarifvertrag abgelehnt. In Düsseldorf dagegen akzeptiere die Mehrheit der Lauda-Mitarbeitenden die Festschreibung von schlechteren Arbeitsbedingungen, sodass Lauda die dortige Basis fortführt.

Wenige Tage später kritisierte die Gewerkschaft Verdi, in Düsseldorf setze Lauda diejenigen unter Druck, die sich gegen die neue Lohnstruktur ausgesprochen hatten. «Überdenken Sie Ihre Position und teilen Sie uns Ihre endgültige Entscheidung (…) mit, sonst bleibt uns nichts anderes übrig, als Ihnen vor Ende des Monats zu kündigen», zitierte Verdi aus einem Schreiben an die Betroffenen. Kurz darauf sprach Lauda tatsächlich Kündigungen zu Ende Oktober aus. Im Entlassungsschreiben erklärte die Airline, sie werde die Basis verkleinern.

Bewerbung mit genauem Wortlaut

Dennoch scheint Lauda nach den Entlassungen neue Beschäftigte in Düsseldorf zu benötigen. Denn gekündigte Kabinen-Mitarbeitende aus Stuttgart, die dem Tarifvertrag zugestimmt hatten, erhalten derzeit die Einladung, sich bei der neuen Lauda Europe für die Basis Düsseldorf zu bewerben. In einer E-Mail vom 20. August, die aeroTELEGRAPH vorliegt, ist die Rede von einer «begrenzten Zahl an Kabinen-Crew-Positionen».

Wer interessiert ist, soll bis zum 27. August auf die E-Mail mit den Worten «I apply» («Ich bewerbe mich») antworten. Andere Formulierungen akzeptiert Lauda nicht. Mit diesem «I apply» stimmen die Bewerbenden einem Statement zu, das besagt, dass sie sich zu den Konditionen bewerben, denen sie im Juli zugestimmt hatten. Unterzeichnet ist das Schreiben von Richard Higgins, Direktor Lauda Europe - mit Firmensitz bereits in Malta.

Mehr zum Thema

Lauda-Jet in Wien: Viel vor, aber noch großer Verlust.

Lauda zieht von Wien nach Malta

Airbus A320 von Lauda: Aus für Basis Stuttgart.

Lauda schließt Basis in Stuttgart

Airbus A320 von Lauda: Jets werden bereits verlegt.

Lauda-Crew verbockte Evakuierung in London

ticker-ryanair

Ryanair kündigt erste 29 neue Strecken für Sommer 2027 an

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin