Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.

Keine Verletzten Fokker 50 schiesst in Mogadishu über die Piste hinaus

In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es sind spektakuläre Bilder, bei denen glücklicherweise niemand verletzt wurde. Eine Fokker 50 liegt am Strand, die Tragflächen hängen abgeknickt im Sand. Die Wellen schlagen gegen den Rumpf. Das Flugzeug gehört Starsky Aviation. Es war am 10. Februar auf dem Weg von Mogadischu nach Galkayo, einer Stadt im Landesinneren.

Rund 15 Minuten nach dem Start soll es bei der Fokker 50 mit der Kennung 6O-YAS zu technischen Schwierigkeiten gekommen sein. «Der Pilot versuchte, die Maschine in Mogadischu zu landen, verlor aber nach der Landung die Kontrolle», sagte Ahmed Moalim Hassan, Generaldirektor der somalischen Zivilluftfahrtbehörde (SCAA). Hassan bestätigte, dass alle Personen an Bord sicher evakuiert werden konnten.

Alle 55 Personen an Bord sind unverletzt

An Bord der Fokker 50 befanden sich 55 Menschen, darunter 50 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder. Alle Personen konnten das Flugzeug selbständig verlassen und wurden zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die Behörde hat daraufhin eine formelle Untersuchung zur Unfallursache eingeleitet. Der Flughafen Aden Adde wurde vorübergehend geschlossen.

Starsky Airlines wurde 2013 als Starsom Air gegründet und 2022 in Starsky umbenannt. Die Airline verbindet 25 kleine Flughäfen innerhalb Somalias und bietet auch Flüge nach Nairobi und anderen ostafrikanischen Zielen an, wie auf der Website der Airline zu lesen ist. Laut dem Luftfahrt-Datenportal CH-Aviation gehören zur Flotte neben der Fokker 50 auch eine Embraer EMB 120.

Fokker wurde 1990 an Aer Lingus ausgeliefert

Die Fokker 50 mit der Seriennummer 20177 wurde 1990 an Aer Lingus ausgeliefert. Ab 2003 flog das Flugzeug knapp sieben Jahre für die belgische VLM Airlines. Nach einer Station in Papua-Neuguinea war das Flugzeug seit 2017 bei verschiedenen afrikanischen Airlines im Einsatz. Bei der Notlandung erlitt es einen Totalschaden.

Schön, dass Sie hier sind! Unsere Redaktion kennt die Branche, ihre Akteure und Zahlen – seit vielen Jahren. Wenn Sie uns unterstützen wollen, zahlen Sie weniger als für ein Getränk am Flughafen. Zudem lesen Sie werbefrei und stärken die unabhängige Berichterstattung. Jeder Beitrag zählt. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

ticker renegade air

Renegade Air betroffen: Kenia verbietet Import von Fokker 27 und Fokker 50

Palestinian Airlines: Both aircraft are up for sale.

Palästinas Nationalairline will wieder auferstehen

Fokker-50-Airline bekommt neuen Namen und neue Lackierung

Fokker-50-Airline bekommt neuen Namen und neue Lackierung

KLM Cityhopper würdigte den Gründer Anthony Fokker und das 100-jährige Bestehen der 1912 gegründeten Fokker-Werke auf der Fokker 70 mit dem Kennzeichen PH-KZU.

Wo sind all die Fokker hin?

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil