Airbus A320 von Lauda: Aus für Basis Stuttgart.

Ryanair-TochterLauda schließt Basis in Stuttgart

Die Billigairline schrumpft weiter. Nachdem die Mehrheit der Flugkapitäne gegen Änderungen des Tarifvertrags war, schließt Lauda eine ihrer deutsche Basen. Bei der anderen ging es glücklicher aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Druck auf Lauda ist groß. Der harte Wettbewerb in Wien setzte die Ryanair-Tochter stark zu. Daher musste sie über die Bücher. Lohnkürzungen und andere Anpassungen der Verträge waren die Folge.

In Wien hatte das Ganze kürzlich zu einem Showdown geführt. Weil die Gewerkschaft Vida den Änderungen nicht zustimmte, gab Lauda bekannt, die Basis zu schließen. Doch man einigte sich schließlich doch noch. Zu Kündigungen kam es dennoch.

Basis Düsseldorf bleibt

In Stuttgart lief das Ganze ähnlich – nur ohne Happy End. Laut dem Portal Aviation Net Online nahmen zwar 88 Prozent der Kopiloten und Flugbegleiter den neuen Tarifvertrag an, aber nur sieben Kapitäne. Daher müsse man die defizitäre Basis per 30. Oktober schließen. Alle Arbeitsplätze in Stuttgart gingen dadurch verloren, man könne im Unternehmen auch keine alternativen Jobs anbieten, heißt es laut dem Bericht in einem Schreiben des Managements von Lauda.

In Düsseldorf ging es besser aus. 34 von 36 Kapitänen, 97 Prozent der Kopiloten und 80 Prozent der Flugbegleiter haben die neuen Konditionen akzeptiert. Lauda will die Basis daher weiter betreiben. Die Mitarbeiter, die ihre Zustimmung noch nicht gegeben haben, sollen noch einmal angeschrieben werden.

Mehr zum Thema

Gezeichneter Lauda-Flieger: Die Marke bleibt, die Aufgabe wechselt.

Ryanair storniert Jets für Lauda

Airbus A320 von Lauda:  Kommt nach Wien zurück.

Lauda macht Abzug aus Wien rückgängig

Eine Boeing 737-800 der damaligen Austrian-Tochter Lauda Air im Jahr 2009: Stellt auch die Ryanair-Tochter Lauda auf Boeing um?

Ryanair will Lauda eine Boeing-Flotte verpassen

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin