Flieger von Lauda und Ryanair in Wien: Die Basis der Tochter wackelt.

Lauda droht in WienDann «soll er kündigen und gehen»

Die Geschäftsführung von Lauda droht erneut mit dem Ende der Basis Wien. Sie fordert Mitarbeitende auf, sich gegen die Lohnforderungen einzelner Kollegen zu stellen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Schon mehr als ein Mal drohte Ryanair, die Basis ihrer schrumpfenden Tochter Lauda in Wien zu schließen. Erst kürzlich forderte Lauda-Geschäftsführer David O’Brien die Belegschaft auf, bis Juni unbezahlten Urlaub zu nehmen oder ihren Jahresurlaub zu konsumieren.

Am 17. Februar wandte er sich erneut an die Mitarbeitenden. Das neue Schreiben von O’Brien, das aeroTELEGRAPH vorliegt, zeigt, wie angespannt man im Management ist. Der Geschäftsführer lässt sich auf einer ganzen Seite darüber aus, dass drei Wiener Angestellte der nun in Malta ansässigen Lauda Europe für vergangene Monate Gehaltsnachforderungen stellen würden. Dies untergrabe die vereinbarte Kostenbasis und «bedroht unser Überleben», so O’Brien.

Mitarbeitende sollen sich gegen Kollegen stellen

Der Geschäftsführer nennt die Forderungen immer wieder «unehrlich», weil sie sich auf die alte Lauda beziehen würden. Gehe es so weiter, drohe die «Schließung der A320-Basis von Lauda-Europa in Wien» und der «Verlust von allen Crew-Jobs». O’Brien fordert alle anderen Mitarbeitenden auf, sich gegen ihre Kollegen und deren Forderungen zu stellen.

Damit nicht genug. Wenn jemand nicht mit den Bedingungen einverstanden sei, «soll er kündigen und gehen». Man zwinge niemanden, in Wien zu den aktuellen Bedingungen zu arbeiten. Ryanair hatte vergangenen Sommer bereits den Rückzug von Lauda aus Wien angekündigt, ihn aber im letzten Moment doch noch rückgängig gemacht. Voraussetzung für den Verbleib waren unter anderem tiefere Löhne.

Mehr zum Thema

Flieger von Lauda: Wohl nur noch fünf Flugzeuge in Wien.

Der schleichende Tod von Lauda

Flugzeug von Lauda: In Wien zu viele eingeplant.

Lauda vor tiefen Einschnitten in Wien

Loch in der Triebwerskverkleidung (Bildzitat Aviation Herald): Die Boeing 737 von Ryanair hatte ein Treibwerksproblem.

Nach Fensterbruch auf Ryanair-Flug: Behörde bestätigt Triebwerksproblem bei der Boeing 737

Das herausgefallene Fenster: Bange Momente.

Flug nach Memmingen: Fenster platzt und saugt Passagier teilweise aus Boeing 737

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack