Kuwait Airways in AmsterdamLandung einer Boeing 777 sorgt für Diskussionsstoff

Bei der Landung in Amsterdam sah es aus, als ob eine Boeing 777 von Kuwait Airways durchstarten würde. An Höhe gewann sie aber nicht.

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Am frühen Samstagnachmittag (22. August) kam es am Amsterdamer Flughafen Schiphol zu einer Landung, die seither auf Sozialen Medien für Diskussionsstoff sorgt. Die Boeing 777-300 ER von Kuwait Airways mit dem Kennzeichen 9K-AOE war nach fünfeinhalb Stunden Flugzeit gerade im Endanflug auf Piste 18R, als über dem Flughafen einige Regenschauer zogen. Zudem wehte ein moderater Westwind.

Die Piloten der Triple Seven flogen die Piste deshalb mit einem Vorhaltewinkel an, Englisch «crabbing» genannt – in Anlehnung an die Gangart einer Krabbe. Kurz vor dem Aufsetzen stellten sie den Flieger gerade, gerieten dabei jedoch etwas ins Segeln, wie Videoaufnahmen zu entnehmen ist. In den nächsten Sekunden sah es aus, als würden sei einen Durchstart einleiten, der aber misslang.

Nicht ungefährlich

Die Boeing 777 erreichte kurz einen sehr steilen Anstellwinkel, ehe sie wieder sank und hart auf der Piste aufsetzte. Ein Aufheulen der Triebwerke, das bei einem Durchstart prominent zu hören ist, blieb aus. Das Ausrollen erfolgte im Anschluss ohne Probleme und der Rückflug nach Kuwait City fand planmäßig statt. Kuwait Airways hat sich zum Vorfall nicht geäußert.

Sehen Sie sich die Landung der Boeing 777 in den oben und unten stehenden Videos selbst an.

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