Letzte Aktualisierung: um 21:50 Uhr
Partner von  

La Reunion macht sich für A380 bereit

Der Flughafen der französischen Insel im wird umgebaut. Schon bald soll er den Superjumbo willkommen heißen können.

Dval07/Wikimedia/CC

Aéroport de la Réunion Roland Garros: 110 Millionen für die Erweiterung.

In zwei Jahren soll am Flughafen Roland Garros von La Réunion einiges ziemlich anders aussehen. Bis dann wird er völlig umgebaut. 110 Millionen Euro schwer ist das Projekt. Ab 2014 schließlich soll dann alles so weit sein, dass auch Riesenflieger das kleine französische Übersee-Departement anfliegen können. Das scheint offenbar auch nötig: Der Luftverkehr am Roland Garros-Flughafen hat 2011 rund 10 Prozent zugenommen, wie die Zeitung Clicanoo berichtet.

Im nächsten Jahr sollen daher die Taxiways und Start- und Landebahnen für Flieger wie den Airbus A380 bereit gemacht werden. Zwei große Flieger sollen dann gleichzeitig starten und landen können, 2,5 Millionen Passagiere sollen den Flughafen pro Jahr durchlaufen.

Flughafengebäude wird vergrößert

Damit nach diesem Ausbau die Flughafengebäude nicht völlig überfüllt sind, werden auch diese ausgebaut. Zwischen 2012 und 2013 vergrößert sich die öffentliche Halle auf 500 Quadratmeter und neue Check-In-Schalter kommen hinzu. Doch damit nicht genug. Auch wenn der erste Ausbau vorbei ist – die Flughafenbetreiber planen direkt den nächsten Schritt.

Bis 2025 will man 3,5 Millionen Passagiere aufnehmen – und sich dementsprechend noch weiter vergrößern. Zwischen 2014 und 2018 ist daher ein weiteres Investitionsprogramm von 100 Millionen Euro geplant. Mit diesen soll das Fracht-Terminal zu einer neuen Ankunftshalle werden und eine Lounge für die Passagiere entstehen.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.