A330-800 von Kuwait Airways: So soll der Flieger aussehen.

Order über acht JetsKuwait lässt Airbus beim A330-800 jubeln

Bisher hatte Airbus keinen fest Kunden für die kleinere Version des A330 Neo. Kuwait Airways erlöst den Flugzeugbauer nun. Auch A350 und A320 Neo werden geliefert.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der A330-800 war bisher Airbus' absoluter Ladenhüter: Nachdem Hawaiian Airlines Anfang des Jahres eine Order über sechs der Flugzeuge zugunsten von Boeings Dreamliner storniert hatte, stand der Flugzeughersteller ohne feste Order für das Modell da. Lediglich Uganda Airlines, die 17 Jahre nach ihrem Aus den Betrieb wieder aufnehmen soll, gab im Juli bei der Farnborough Airshow eine Absichtserklärung für zwei der Flieger ab.

Jetzt kann Airbus jedoch wieder einen fixen Auftrag für den A330-800 präsentieren: Kuwait Airways hat einen Kaufvertrag über acht Jets der kleineren Version des A330 Neo unterzeichnet, wie der europäischen Flugzeugbauer am Montag (15. Oktober) mitteilte. «Der A330-800 wird sich nahtlos in unsere Flottenerweiterungs- und Wachstumspläne einfügen», sagte der Kuwait-Airways-Aufsichtsratspräsident Yousef Al-Jassim.

Auch A350 und A320 Neo geordert

Airbus betonte zudem, die nationale Fluglinie Kuwaits habe noch einen Auftrag über A350-Großraumjets und Single-Aisle-Flugzeuge der A320-Neo-Familie offen. «Die Auslieferung der neuen Airbus-Flotte wird 2019 beginnen», so Airbus, ohne ins Detail zu gehen.

Wie genau dieser Auftrag aussieht, ist daher nicht ganz klar. Die Fluggesellschaft hatte vor fünf Jahren 15 A320 Neo und zehn A350-900 bestellt, die Order dann aber auf Eis gelegt und sich zehn Boeing 777-300 ER angeschafft. Anfang Oktober berichteten Medien aus Kuwait nun, die Fluglinie werde fünf A350 in fünf A320 Neo umwandeln und zusätzlich weitere drei A320 Neo kaufen. Yousef Al-Jassim hatte ebenfalls Anfang des Monats eine Order über 38 Airbus-Jets angekündigt, ohne allerdings zu verraten, wie sich diese aufteilt.

Bis zu 406 Sitze im A330-800

Der A330-800 soll in den nächsten Wochen zum Erstflug starten. Weiter ist die größere Variante des A330 Neo, der A330-900. Sie erhielt Ende September ihre europäische Zulassung und soll in den kommenden Wochen an Erstkundin Tap Portugal ausgeliefert werden. Airbus hat Orders für insgesamt 224 Exemplare des A330-900 vorliegen.

Der A330-900 hat eine typische Bestuhlung von 287 Plätzen, maximal passen 440 Reisende hinein. Beim A330-800 sind es üblicherweise 257 und höchstens 406 Sitze. Dafür bringt die kleinere Variante es auf einer Reichweite von bis zu 15.094 Kilometern, während die größere Version des A330 Neo maximal 13.334 Kilometer weit fliegt.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack