Airbus A350 in den Farben von Kuwait Airways: Kauf die Airline den Jet doch nicht?

Kuwait AirwaysBoeing 777 statt Airbus A350?

Die kuwaitische Nationalairline bestellt gemäß Medien 10 Boeing 777. Das stellt die bestehende Order für 10 Airbus A350 in Frage. Sie war sowieso umstritten.

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Der Prozess zog sich dahin. Letzten Februar entschied sich Kuwait Airways dann endgültig. Zur Erneuerung der überaus heterogenen Flotte orderte die Nationalairline des Kleinstaates 15 Airbus A320 Neo und zehn A350-900. «Wir freuen uns, den Vertrag mit Airbus zu unterzeichnen», sagte damals Aufsichtsratspräsidentin Rasha Al Roumi. Doch nun scheint der Deal bereits wieder in Frage gestellt.

Mit dem A350-900 will die kriselnde Kuwait Airlines sich auf Langstrecke entwickeln. Doch das dauert noch. Denn die neuen Flieger sind erst ab 2019 erhältlich. Deshalb überlegt sich die Fluggesellschaft offenbar, zehn Boeing 777-300ER zu kaufen, wie die kuwaitische Zeitung Al Qabas schreibt. Denn die werden früher ausgeliefert. Kuwait Airways habe bereits Kontakt mit Boeing aufgenommen. Die Fluglinie braucht dringend neue, sparsamere Jets, um gegenüber der starken Konkurrenz in der Generation nicht weiter abzufallen.

Boeing war schon früher im Rennen

Die Bestellung der A350 wäre mit einer Order von Boeing 777 in Frage gestellt. Denn die Bevorzugung von Airbus war intern und extern von Anfang an umstritten - auch aus politischen Gründen. Schließlich waren es die Amerikaner, welche Kuwait im August 1990 befreiten, nachdem der irakische Diktator Saddam Hussein mit seinen Truppen einmarschiert war. Schon früher wurden zudem Flieger von Boeing in Betracht gezogen.

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