Airbus A350 in den Farben von Kuwait Airways: Kauf die Airline den Jet doch nicht?

Kuwait AirwaysBoeing 777 statt Airbus A350?

Die kuwaitische Nationalairline bestellt gemäß Medien 10 Boeing 777. Das stellt die bestehende Order für 10 Airbus A350 in Frage. Sie war sowieso umstritten.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Prozess zog sich dahin. Letzten Februar entschied sich Kuwait Airways dann endgültig. Zur Erneuerung der überaus heterogenen Flotte orderte die Nationalairline des Kleinstaates 15 Airbus A320 Neo und zehn A350-900. «Wir freuen uns, den Vertrag mit Airbus zu unterzeichnen», sagte damals Aufsichtsratspräsidentin Rasha Al Roumi. Doch nun scheint der Deal bereits wieder in Frage gestellt.

Mit dem A350-900 will die kriselnde Kuwait Airlines sich auf Langstrecke entwickeln. Doch das dauert noch. Denn die neuen Flieger sind erst ab 2019 erhältlich. Deshalb überlegt sich die Fluggesellschaft offenbar, zehn Boeing 777-300ER zu kaufen, wie die kuwaitische Zeitung Al Qabas schreibt. Denn die werden früher ausgeliefert. Kuwait Airways habe bereits Kontakt mit Boeing aufgenommen. Die Fluglinie braucht dringend neue, sparsamere Jets, um gegenüber der starken Konkurrenz in der Generation nicht weiter abzufallen.

Boeing war schon früher im Rennen

Die Bestellung der A350 wäre mit einer Order von Boeing 777 in Frage gestellt. Denn die Bevorzugung von Airbus war intern und extern von Anfang an umstritten - auch aus politischen Gründen. Schließlich waren es die Amerikaner, welche Kuwait im August 1990 befreiten, nachdem der irakische Diktator Saddam Hussein mit seinen Truppen einmarschiert war. Schon früher wurden zudem Flieger von Boeing in Betracht gezogen.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus startet 2026 mit 19 Auslieferungen und 49 Bestellungen im Januar

ticker-airbus-helicopters

Frankreich bestellt Minidrohnen-System von Airbus für Marine

Airbus A220 von Swiss: Die Airline sucht nach der Ursache des Triebwerksversagens.

Airbus will in den nächsten Wochen Verkaufsgespräche für den A220-500 aufnehmen

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies