Airbus A321 von Jetblue: Die Fluglinie prüft eine Ergänzung der Flotte mit größeren Flugzeugen.

Reduzierte FrequenzenFlüge zwischen USA und Kuba verkaufen sich schleppend

Die Nachfrage nach Flügen zwischen den USA und Kuba zieht nicht an. Als dritte Airline kappt nun Jetblue die Kapazitäten.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Kurz nach dem Ende des Embargos witterten die Fluggesellschaften aus den USA in Kuba das große Geld. SIe schrieben im September dann Geschichte, als die ersten kommerziellen Linienflüge zwischen den Beiden Ländern seit Jahrzehnten starteten. Jetblue ist mit rund 50 wöchentlichen Flügen in beide Richtungen eine der großen Anbieterinnen auf den Strecken. Doch offenbar stimmt die Nachfrage nicht.

Die Fluggesellschaft kappt die Kapazität. Flüge werde man zwar nicht streichen, so Jetblue zur Zeitung Miami Herald. Stattdessen werde man auf den Strecken kleinere Flugzeuge einsetzen und so die Anzahl der Sitze um rund 300 pro Tag reduzieren. Auf neuen Routen sei das eine ganz normale Praxis, um sich auf Kundenbedürfnisse einzustellen.

Embraer statt Airbus

Statt Airbus A320 mit 150 Sitzen setzt JetBlue dann zwischen Fort Lauderdale und Santa Clara, Camaguey und Holguin Embraer 190 mit 100 Sitzen ein. Auch auf den Flügen zwischen Havanna und Fort Lauderdale, Orlando und New York John F. Kennedy werden es pro Flug 50 Sitze weniger sein. Dort setzt Jetblue künftig statt Airbus A321 Airbus A320 ein.

Jetblue ist nicht die erste Fluggesellschaft, die in Kuba zurückbuchstabiert. Seit vergangener Woche bietet American Airlines statt 13 täglichen Flügen nach Kuba  nur noch 10 an. Die Destinationen Holguín, Varadero und Santa Clara werden von Miami nur noch ein Mal täglich statt wie bisher zwei Mal angeflogen. Auch Silver Airways hat bekannt gegeben, weniger Flüge nach Kuba anzubieten. Man nehme keine Destinationen aus dem Flugplan, aber reduziere die Anzahl der Flüge.

Reisen zu kompliziert

Ein Grund für die schleppende Nachfrage: Reisen nach Kuba sind für US-Bürger immer noch ziemlich kompliziert. Holguín, Varadero und Santa Clara sind Ferienorte. US-Bürger erhalten jedoch weiterhin nur dann eine Reiseerlaubnis für Kuba, wenn sie einen von zwölf vom US-Außenministerium erlaubten Gründen für die Reise geltend machen können. Darunter sind Verwandtenbesuche, Bildungsreisen oder humanitäre Hilfe. Reine Freizeitreisen sind weiterhin nicht erlaubt.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack