Flieger von Skywork in Bern: Die Beziehung zum Flughafen ist angespannt.

Gegenseitige AnschuldigungenWortkrieg Bern gegen Skywork

Die Ankunft von BMI Regional am Flughafen Bern hat nicht nur Freunde. Heimanbieterin Skywork macht dem Airport-Management heftige Vorwürfe. Das schießt zurück.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Bei Skywork lässt man seinem Ärger freien Lauf. Das Management des Flughafen Berns habe ihr «ohne Rücksicht» eine ausländische Fluglinie auf der ertragreichen Strecke München vor die Nase gesetzt, so die Schweizer Regionalairline in einer Stellungnahme. BMI Regional wird ab dem 29. gleich drei Mal täglich Bern und die bayerische Landeshauptstadt verbinden. Skywork fliegt zwei Mal, bis dahin im Monopol. Die neue Konkurrenz sei fatal. Denn das Passagieraufkommen auf der Strecke sei begrenzt, fährt die Fluglinie fort.

Der nun resultierende Preiskampf diene niemandem, glaubt Skywork. «Die beiden Fluggesellschaften werden finanzielle Einbußen erleiden.» Die Airline ärgert sich besonders, weil die Strecke Bern - München im Mai 2013 «auch auf ausdrücklichen Wunsch des Managements des Flughafens Bern» in den Flugplan aufgenommen wurde, wie sie erklärt. Nun hätten die gleichen Leute BMI angeworben – mit «einem überzeichneten Passagierpotenzial».

Skywork sieht nur Verlierer der neuen Situation

Skywork fühlt sich offensichtlich veräppelt. Langfristig gebe es nur Verlierer der neuen Situation. «Der Flughafen wird aller Voraussicht nach auch dazu gehören», so Skywork. Das Management des Airports wehrt sich und sieht es ganz anders. Skywork habe auf der München-Strecke mit dem «frühen Abflug in Bern einen klaren Vorteil für die wichtigen Geschäftskunden», sagt Operativchef Daniel Steffen im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. Diesen solle Skywork nur aktiver vermarkten.

Zudem habe Skywork noch nicht ausgeschöpftes Potenzial. «Der Flughafen Bern sieht aber noch einige interessante potenzielle Strecken für Skywork», so Steffen. Der Krieg der Worte ist eröffnet. Und dabei ist eines sicher: Das nützt niemandem.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies