Sukhoi Superjet: Sicher eine Flotten-Option für die neue Airline.

RegionalverkehrKreml will neue russische Großairline

Eine Fluglinie, die Moskau vernachlässigt - das wünscht sich die russische Regierung. Sie hat zwei Banken beauftragt, die Gründung der neuen Airline vorzubereiten.

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Russlands Regierung will den regionalen Flugverkehr ausbauen. Dazu hat sie laut der Zeitung Vedomosti die größtenteils staatlichen Banken Sberbank und VTB beauftragt, eine neue Regionalfluglinie auf den Weg zu bringen. Die Anweisung dazu erging demnach schon zu Beginn des Jahres und zielt darauf ab, die Airline 2019 zu gründen.

Die neue Fluggesellschaft soll vor allem regionale Verbindungen anbieten und weitgehend auf die vier großen Moskauer Flughäfen verzichten, die den Flugverkehr im flächenmäßig größten Land der Welt prägen. Geplant ist der Transport von 6 bis 10 Millionen Passagieren pro Jahr, heißt es weiter. Damit wäre die neue Airline nach Aeroflot und der S7 Gruppe die drittgrößte des Landes. Als größte regionale Fluglinie zählte Yamal Airlines 2017 gerade einmal 1,8 Millionen Fluggäste.

Hilfe aus den USA

Zurzeit arbeiten die Banken laut Vedomosti an einem Businessplan. Zur Unterstützung soll die Unternehmensberatung Bain & Company angeheuert worden sein. Bis Ende des Jahres sollen Ergebnisse vorliegen. Unklar ist noch, welchen Anteil Sberbank und VTB selber an der Fluggesellschaft halten werden und wer weitere Gesellschafter sein werden.

Auch auf Seite der Flugzeugbauer legt sich die russische Regierung ins Zeug, die heimische Luftfahrt voranzubringen. So wurde zuletzt etwa bekannt, dass sie den Kauf von acht Sukhoi Superjet 100 durch die staatliche Leasinggesellschaft STLC subventioniert. Im April berichtete die Zeitung Kommersant, die Regierung werde dem Luftfahrtkonsortium UAC Geld für die Entwicklung einer neue Variante der Il-96 zu Verfügung stellen.

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