Flieger von Air Seoul: Die Billigairline startet am 11. Juli.

Air Seoul, Jeju Air, Fly Yangyang...Koreas Markt für Billigflüge boomt

Der Markt für billige Flüge in Südkorea wuchs in den vergangenen Jahren rasant. Nun treten immer mehr Anbieter auf. Das birgt auch Risiken.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Wachstumszahlen können sich sehen lassen: 2010 vereinten Billigflieger in Südkorea noch 2,3 Prozent des gesamten Passagierverkehrs auf sich. Im vergangenen Jahr waren es 21 Prozent. Die günstigen Anbieter schaffen das, indem sie Nischenairports anfliegen, die für die Premium-Airlines uninteressant sind - ganz nach der Manier, mit der einst die europäischen Riesen wie Ryanair und Easyjet groß wurden.

Auch die Flotten der koreanischen Billigflieger wachsen stetig. Die größte Anbieterin Jeju Air orderte gerade 3 weitere Boeing 737-800. Derzeit beträgt die Flottengröße rund 26 Flieger. Die Zahl der Destinationen soll von 41 auf rund 50 wachsen. Insgesamt stehen den Flugzeugbauern Bestellungen für Dutzende neue Flieger von Koreas Billigairlines ins Haus.

Neue Anbieter

Außerdem drängen auch neue Anbieter auf den Markt. Air Seoul ist Asiana Airlines' neueste Billigtochter. Sie startete im vergangenen Juli und bietet seit Oktober auch internationale Flüge innerhalb Asiens an. Fly Yangyang hat im vergangenen Monat die Lizenz beantragt und will auch bald starten. Wie die Zeitung Chosun Ilbo schreibt, planen mindestens drei weitere Airlines den Einstieg in Koreas Billigmarkt.

Eine Herausforderung besteht für die Fluglinien aber: Auch chinesische Anbieter liebäugeln damit, in den koreanischen Markt einzusteigen, schreibt Chosun Ilbo weiter. Sollte das passieren, dürfte der Druck auf die Preise und damit die Margen schmerzhaft werden. Fluglinien müssen dann sehen, wie sie sich über mehr als nur den Preis unterscheiden.

Parallelen zu Europa

Auch hier lassen sich Parallelen zu Europas Markt erkennen, Ryanair, Easyjet und Co. zielen inzwischen auf mehr als nur Urlauber und preissensitive Kunden. Geschäftsreisende machen einen großen Teil des Geschäfts aus und die Airlines haben auch ihre Ziele dementsprechend angepasst. Erst gerade gab Ryanair etwa bekannt, an Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt am Main eine Basis zu eröffnen.

Mehr zum Thema

volotea handgepaeck

Sieben Billigairlines wegen Handgepäck am Pranger

Boeing 737-700 von Southwest: Die Airline führt zum Februar feste Sitzplätze ein.

Techniken für freien Platz: Von hartgekochten Eiern bis zur simulierten Krankheit

Flugzeuge von Easyjet und Air Baltic am BER: Preise noch nicht wieder auf Niveau von 2019.

Billigflüge werden wieder billiger

824 Routen boten Billigflieger ab Deutschland im Sommer 2022 an: Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern und auch die Legende zu sehen.

In diese Länder reisen die Deutschen mit Billigfliegern

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies