Saab 2000 von Loganair: Die Fluglinie baut auf Strecken der untergegangenen Flybe aus.

Loganair und Co.Konkurrenten stürzen sich auf Strecken von Flybe

Loganair, Aurigny, Blue Islands, Eastern: Bereits einen Tag nach dem Ende von Flybe übernehmen andere Airlines viele Routen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Ich danke allen Kommunen, bei denen wir das Privileg hatten, sie zu bedienen.» Mit diesen Worten verabschiedete sich Flybe-Chef Mark Anderson am frühen Donnerstagmorgen. Die britische Regionalairline stellte nach 40 Jahren den Betrieb ein. Und damit verloren auch einige Ortschaften ihre Flugverbindungen.

In Southampton war Flybe gemäß dem Luftfahrtdatenanbieter Cirium für 95 Prozent der Flüge verantwortlich, in Belfast City für 80, in Exeter für 78, in Newquay für 65, in Wick für 59, in Jersey für 57, in Cardiff für 52, auf Guernsey für 50 und auf der Isle of Man für 49 Prozent. Für einigen betroffenen Routen gibt es aber bereits Ersatzlösungen. Mehrere Konkurrenten von Flybe haben am Donnerstag (5. März) angekündigt, Strecken der untergegangenen Airline zu übernehmen.

Loganair baut deutlich aus

Gleich 16 Strecken übernimmt Loganair. Man füge dem Flugplan dadurch 400 zusätzliche Flüge hinzu, so die schottische Fluglinie. Sie will auch ehemaliges Personal von Flybe übernehmen und hat gemäß dem Magazin Flightglobal den Leasingvertrag für zwei ATR 72 übernommen. Zu den Routen, die Loganair übernimmt, gehören Aberdeen - Belfast City, Edinburgh - Cardiff, Edinburgh - Newquay und Newcastle - Southampton.

Auch andere Fluggesellschaften schnappen sich attraktive Strecken, auf denen kein Platz ist für zwei Anbieter. So übernimmt Aurigny die beiden Strecken Guernsey - Exeter und Guernsey - Birmingham. Blue Islands bietet ab kommender Woche Flüge von Jersey und Guernsey nach Bristol, Southampton, London City, East Midlands und Newquay an.

Gute Nachricht für walisische Insel

Eastern Airways verliert mit Flybe ihren Marketingpartner. Die britische Regionalairline hat deshalb beschlossen, künftig Tickets direkt über die eigene Webseite zu verkaufen. Zudem übernimmt sie 13 Strecken selbst, die sie bisher im Auftrag der insolventen Partnerin bediente. Zudem bedient sie auch Aberdeen - Birmingham, Southampton - Manchester und Southampton - Newcastle von Flybe. Insgesamt sind bereits ein Fünftel der Flybe-Strecken damit wieder neu besetzt worden.

Das sind auch gute Nachrichten für die Insel Ynys Môn oder Anglesey vor der Nordwestküste von Wales. Dorthin flog bisher ausschließlich Flybe. Allerdings führte auch diese Flüge Eastern Airways durch. Sie werden ebenfalls übernommen - auch weil sie staatlich subventioniert werden.

Mehr zum Thema

ATR 42-500: Loganair setzt künftig auf den Turbopropflieger.

Was Loganair mit ihren ATR plant

ticker-vereinigtes-koenigreich uk grossbritannien

Britische und japanische Rüstungsindustrie vertiefen Zusammenarbeit

ticker-vereinigtes-koenigreich uk grossbritannien

Großbritannien lockert Slot-Regeln

Konzept: Die neue Piste in London Heathrow soll über die Straße führen.

London-Heathrow baut eine Autobahn - und blickt dabei nach Frankfurt

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil