Crew von EC Air: Derzeit warten sie auf einen Einsatz.

Unbezahlte RechnungenKongolesische EC Air hebt nicht mehr ab

Die Nationalairline der Republik Kongo hat ihre Flotte gegroundet. Die afrikanische Flugsicherung bedient wegen unbezahlter Rechnungen EC Air nicht mehr.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Sie war ins Leben gerufen worden, um den Ruf der Luftfahrt des Landes wieder herzustellen. Weil alle Fluggesellschaften der Republik Kongo auf der Schwarzen Liste der Europäischen Union stehen, gründete die Regierung in Brazzaville 2011 eine neue Airline. Seither fliegt Equatorial Congo Airlines oder kurz EC Air für das zentralafrikanische Land.

Um nicht in den EU-Maschen hängen zu bleiben, lässt EC Air die Flüge seit jeher von europäischen Fluggesellschaften durchführen. Das sind die belgische Tuifly und die schweizerische Privatair. Doch auch das nütze am Ende nichts. Denn die Flieger der kongolesischen Fluggesellschaft heben seit zwei Wochen nicht mehr ab. Schuld ist die hohe Verschuldung.

«Aus betrieblichen Gründen»

Die Agence pour la Sécurité de la Navigation aérienne en Afrique et à Madagascar bedient EC Air seit dem 10. Oktober nicht mehr. Als Grund werden von der afrikanischen Flugsicherung unbezahlte Rechnungen angegeben. Für die kongolesische Airline ist das ein großes Problem. Denn nun sind 16,1 Millionen Quadratkilometer Luftraum über Westafrika für EC Air gesperrt.

Ein Mal hob zwar noch ein Flieger von EC Air zu einem Inlandsflug ab. Doch es blieb ein Einzelereignis. Gemäß der Nachrichtenagentur AFP hingen vergangene Woche an den Büros der Fluglinie Zettel mit der Aufschrift: «EC Air informiert, dass aus betrieblichen Gründen alle inländischen, regionalen und internationalen Flüge eingestellt sind».

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin