Airbus A350: Das Modell kommt bis anhin 14.350 Kilometer weit.

Mehr PassagiereKommt bald der zweistöckige Airbus A350?

Mehr Passagiere ohne weniger Komfort – das ist eine Zauberformel. Airbus hat sie vielleicht gefunden. Die Lösung könnte ein zweites Stockwerk im A350-1000 sein.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Sitzplätze nahe der Toilette sind die am wenigsten begehrten in jedem Flugzeug. Schließlich ist dort stets ein Kommen und Gehen. Zudem können auch die Gerüche durchaus unangenehm sein. Geht es nach Kiran Rao, dann gibt es dieses Problem bald nicht mehr. Airbus' Strategiechef denkt nämlich darüber nach, sowohl die Toiletten als auch die Bordküchen aus dem Passagierbereich zu verbannen.

Airbus überlegt sich, WCs und Küchen ein Stockwerk tiefer zu platzieren, berichtet das Portal Australian Business Traveller. «Auf diese Weise können wir mehr Platz für Passagiere schaffen, ohne deren Komfort irgendwie zu beeinträchtigen» so Rao laut dem Bericht. «Wir sehen uns daher an, wie wir den unteren Bereich der Flieger für Küchen und Toiletten nutzen können.»

Mehr Platz für die Crew

Eigentlich wird der untere Bereich des Fliegers für Fracht genutzt. Aber bei großen Flugzeugen, so Rao, könne man meist nicht den ganzen Raum mit Fracht füllen. Daher sei es nur naheliegend, den Bereich neu zu nutzen. Laut dem Manager würde das nicht nur mehr Sitze im Flieger bedeuten, sondern auch für die Crew einiges verbessern. Die Küchen würden durch eine solche Veränderung deutlich breiter und das Personal hätte mehr Platz bei der Arbeit.

Sollte Airbus sich wirklich für diesen Schritt entscheiden, könnte das auch bedeuten, dass der europäische Flugzeugbauer keinen noch größeren Airbus A350 bauen wird. Denn: Ohne Toiletten und Küchen würden etwa 400 Sitzplätze in einen A350-1000 passen. Damit würde der Jet direkt mit der Boeing 777-9X in Konkurrenz treten. Die neue Version des Boeing-Langstreckenklassikers hätte sonst bisher mehr Passagiere als die neuen Zweistrahler von Airbus transportieren können.

Zwei Stockwerke statt Airbus A350-8000?

Bisher hatte Airbus einen möglichen größeren Airbus A350 als direkten Konkurrenten immer unter dem internen Namen Airbus A350-8000 laufen lassen. Bereits wurden potenziellen Kunden erste Ideen dazu gezeigt. Airbus hat angekündigt, an der Luftfahrtmesse in Farnborough mehr zum A350-8000 zu sagen. Vielleicht ist aber die zweistöckige Lösung der Jet, mit dem Airbus Boeings 777-9X die Stirn bieten will.

Mehr zum Thema

Der Airbus A350 F und die Testflugcrew: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.

Startschuss für die Testkampagne: So lief der Erstflug des neuen Airbus-Frachters A350 F

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier