Piste des Flughafens Zürich: Wer künftig abfliegt, muss eine Flugticketabgabe bezahlen.

KlimaschutzSchweiz führt eine Ticketabgabe ein

Das Schweizer Parlament sagt Ja. Es hat eine Steuer auf Flugtickets beschlossen, die bis zu 112 Euro beträgt.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Vor zwei Jahren sagte das Schweizer Parlament noch Nein. Doch zwei Dinge haben sich seither geändert. Flugscham wurde zu einem breit diskutierten Thema und Swiss und Edelweiss mussten in der Corona-Krise vom Staat gestützt werden. Das hat auch zu einem Umdenken in der Politik geführt.

Am Mittwoch (10. Juni) sagte der Nationalrat als zweite Kammer des schweizerischen Parlaments Ja zur Einführung einer Flugticketabgabe. Auch die Regierung unterstützte das Vorhaben. Die neue Abgabe für in der Schweiz startende Flüge wird zwischen 30 und 120 Franken (zwischen 28 und 112 Euro) betragen –  gestaffelt nach Beförderungsklassen und Reisedistanz.

Großteil des Geldes fließt zurück an Firmen und Bevölkerung

Ausgenommen von der neuen Schweizer Ticketsteuer sind Transit- und Transferpassagiere, Kleinkinder unter zwei Jahren und Flüge aus medizinischen Gründen - oder Flugzeuge, die keine Klimagase verursachen. Auch für Privatjets wird die Steuer fällig. Bei ihnen beträgt sie pauschal 500 Franken.

Das Ziel der Politiker ist eine Lenkungswirkung und dadurch eine Reduzierung der CO2-Emissionen. «Weniger als die Hälfte» der Einnahmen, so heißt es im Gesetz, sollen in einen Klimafonds fließen, mit dem Projekte zur Verminderung des Ausstoßes von Klimagasen finanziert werden. Der Rest wird an Unternehmen und Einwohner verteilt.

Auch in Deutschland und Österreich

Österreich hat im Rahmen der Rettung von Austrian Airlines etwas Ähnliches gemacht. Die Flugticketabgabe beträgt zwar ab sofort einheitlich 12 Euro. Jedoch wurde beschlossen, für Flüge unter 350 Kilometern eine erhöhte Abgabe von 30 Euro einzuführen. In Deutschland gibt es ebenfalls eine solche Abgabe. Die Luftverkehrssteuer beträgt seit dem 1. April 12,90 Euro für kurze Flüge, 32,67 Euro für mittlere und 58,82 Euro für alle anderen Flüge.

Mehr zum Thema

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Österreich führt Mindestpreis für Flugtickets ein

Flugzeug: Wenn einer eine Flugreise tut, kann er was erleben... mitunter auch Unangenehmes.

Steuer auf Langstreckenflügen steigt um 40 Prozent

Himmel: Der Luftverkehr als Verursacher von CO<sub>2 </sub>sollte besteuert werden.

Schweiz führt keine Ticketsteuer ein

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

Video

airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte er nun erstmal einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin