Auf dem BER: Screenshot aus dem Livestream der Gruppe Letzte Generation.

BerlinKlima-Aktivisten stoppten Flugverkehr am BER

Protestaktion am BER. Klima-Aktivistinnen und -Aktivisten der Gruppe Letzte Generation drangen auf das Gelände des Berliner Airports ein. Der Flugbetrieb wurde gestoppt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Klima-Aktivistinnen und -Aktivisten der Gruppe Letzte Generation sind am Donnerstag (24. November) auf das Gelände des BER eingedrungen. Dazu durchschnitten sie einen Zaun. Laut eigenen Angaben haben einige sich auf dem Rollfeld festgeklebt, während andere mit Fahrrädern auf dem Gelände unterwegs waren. Man habe selber die Polizei informiert.

Ein Sprecher des Flughafens Berlin-Brandenburg sagte gegenüber der Nachrichtenagentur DPA zunächst, der Flugbetrieb sei nicht eingeschränkt. Der Abstand der Aktion zum tatsächlichen Flugbetrieb sei so groß, dass es keine Beeinträchtigungen gebe. Doch die Lage änderte sich. Es seien sowohl auf der Nord- als auch auf der Südseite Menschen auf das Flughafengelände eingedrungen, so der Sprecher etwas später. Daher seien nun beide Pisten gesperrt.

Ausweichen nach Leipzig und Dresden

Ein Flugzeug von Swiss in Zürich mit dem Ziel Berlin kehrte am späten Nachmittag zum Gate zurück, anstatt zu starten. Die Cockpitcrew informierte die Fluggäste über die BER-Sperrung. Andere Flugzeuge aus verschiedenen Ländern, die sich bereits auf dem Weg nach Berlin befanden, wurden umgeleitet, vor allem nach Leipzig und Dresden.

Bild: Screenshot Flightradar24.com

Um 18:25 Uhr teilte der Bleriner Airport bei Twitter dann mit: «Der Flugbetrieb ist auf beiden Start- und Landebahnen wieder aufgenommen.» Es komme aber noch zu Verzögerungen.

Protestaktion auch in Amsterdam

«Das Flugzeug ist kein Verkehrsmittel für Normalbürger:innen», erklärte die Gruppe Letzte Generation zu ihrer Aktion am BER. «Die meisten Menschen – etwa 80 Prozent der Weltbevölkerung – sind noch nie in ihrem Leben geflogen. Ein wohlhabendes Prozent der Bevölkerung verursacht allein etwa die Hälfte der flugbedingten Treibhausgasemissionen.»

Anfang November waren Klima-Aktivistinnen und -Aktivisten bereits am Flughafen Amsterdam in den Privatjetbereich eingedrungen und hatten dort Flugzeuge blockiert.

Mehr zum Thema

Protest am Flughafen Amsterdam: Auch Globe Air war betroffen.

Klimaaktivisten stürmen Privatjetbereich von Amsterdam Schiphol

Globe-Air-Chef Bernhard Fragner: «Dafür fehlt mir jegliches Verständnis.»

Globe-Air-Chef kritisiert Flughafen Amsterdam

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin