A320 von Kingfisher: Die DVB verlangt Flieger aus der Airbus-Flotte zurück.

Deutsche wollen Jets von Kingfisher

Die kriselnde indische Fluglinie könnte bald zwei ihrer Flieger verlieren. Eine deutsche Bank als Gläubigerin macht Druck.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Vijay Mallya kommt mit seiner Fluggesellschaft einfach nicht aus dem Stress heraus. Um die finanzielle Not zu mildern, hat der Firmenchef und Mehrheitseigentümer nun vor, die Flotte von Kingfisher Airlines zu verkleinern. Diese besteht zur Zeit aus 64 Fliegern, einem Mix aus Airbus A320, A330 und ATR-Maschinen. 90 Prozent dieser Flugzeuge sind geleast. Die Leasingverträge einiger der Flugzeuge laufen schon in den nächsten Monaten aus. Dass diese Verträge verlängert werden, ist nicht in jedem Fall wahrscheinlich. Wie Kingfisher gemäß der Zeitung Business Standard mitteilt, brauche man signifikante Rabatte, um sich die Flieger weiter leisten zu können. Da nicht alle Leasingpartner dem nachkommen dürften, erwartet man, dass die Flotte sich verkleinert.

Die Finanzprobleme machen allen Vertragspartnern Sorgen. Da dürfte die Meldung, dass die deutsche DVB-Bank zwei A320 von Kingfisher zurück verlangen könnte, nicht unbedingt helfen. Wenn die Fluggesellschaft in nächster Zeit ihre Verpflichtungen gegenüber der auf den internationalen Verkehrsmarkt fokussierten Bank nicht erfülle, dann müsse man die Jets zurück verlangen. Die Situation sei regelrecht «schmerzhaft», so ein Vertreter der Bank gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Kingfisher sei der einzige Vertragspartner im 10-Milliarden-Dollar schweren Luftfahrtportfolio, der Probleme mache.

Konten eingefroren

Wie lange genau Kingfisher Zeit hat, seine Zahlungen zu leisten, erklärte die Bank aber nicht. Kingfisher antwortete, dass man alles daran setze, die Pflichten zu erfüllen, die man gegenüber der DVB und anderen Gläubigern habe. Erst im vergangenen Monat hatte die Airline noch Stress mit indischen Banken. Da man es nicht geschafft hatte, Steuern zu zahlen, die sich aus Aufschlägen auf Ticketpreise ergeben, waren einige Konten der Airline eingefroren worden. Bis März hat sie nun Zeit, die ausstehenden Steuern zu bezahlen, wie das Finanzministerium mitteilte.

Mehr zum Thema

Air India One Flugverlauf nach Tashkent: Indiens Premierminister musste einen großen Umweg nehmen.

Indiens Premierminister muss 6200 Kilometer langen Umweg nach Usbekistan fliegen

Dassault Rafale C der Indian Air Force: Die Armee will sich modernisieren.

Indiens Milliarden-Poker um eine schlagkräftigere Luftwaffe

ticker-indien

Lockheed Martin, Embraer oder Airbus? Indien will 60 neue Militärtransporter

ticker-star-air

Flughafen Solapur erhält ab August wieder Star-Air-Flüge nach Mumbai

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack