Airbus A330 von Brussels Airlines: Über Barcelona nach Brüssel.

Demokratische Republik KongoKerosinmangel zwingt Brussels Airlines zu Zwischenstopps

Kerosin ist in der Demokratischen Republik Kongo knapp. Daher muss Brussels Airlines bis auf Weiteres Zwischenlandungen auf Flügen ab Kinshasa einplanen.

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Die Strecke nach Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo ist für Brussels Airlines eine Rennstrecke. In der aktuellen Sommersaison sind so gut wie alle Flüge ausgebucht. So auch SN358 am Montag (22. August). Doch die 293 Reisenden konnten die belgische Hauptstadt nicht wie geplant verlassen. Erst Ende dieser Woche dürften alle von ihnen ihr Ziel erreicht haben.

Der Grund: In Kinshasa wurde aufgrund einer Knappheit die Kerosinmenge beschränkt. Bis Mitte September dürften sie nur 35.000 Liter oder 28 Tonnen mitnehmen. Und das reicht für die Flüge nach Brüssel nicht aus. Daher wurde der Flug am Montag gestrichen.

Zwischenstopps in Luanda ...

Am Montag wurde beschlossen, dass Flugzeuge in Kinshasa nun maximal 35.000 Liter Kerosin tanken dürfen. Normalerweise müsste an diesem Abend ein Flug von Brussels Airlines nach Brüssel-Zaventem starten, aber die Lufthansa-Tochter war gezwungen, diesen Flug zu stornieren.

Für noch ausstehende Flüge sucht Brussels Airlines nach einer anderen Lösung. Drei Mal die Woche fliegt die Airline über Luanda in Angola nach Kinshasa. «Dort können wir ausreichend tanken, sodass an diesen Tagen die Flüge wie geplant durchgeführt werden können», sagt eine Sprecherin gegenüber dem Portal VRT News.

... und Barcelona

Der Flug zwischen Kinshasa und Brüssel ist allerdings eigentlich vier Tage die Woche nonstop geplant. Das wird jetzt erst einmal nicht mehr so sein. Solange Kerosin knapp ist, kann Brussels Airlines diese Flüge nicht ohne Zwischenlandung durchführen. «Deshalb wird ab heute Abend jeder direkt geplante Flug in Barcelona zwischenlanden. Dort wird aufgetankt», so die Sprecherin. Der Zwischenstopp verursacht eine Gesamtverzögerung von anderthalb Stunden.

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