An Airbus A380 of Air France: Adieu!

Keine Flüge mehrAir France sagt dem Airbus A380 auf Nimmerwiedersehen

Die Fluggesellschaft wollte noch drei Jahre mit ihnen fliegen. Doch wegen der Corona-Krise zieht Air France ihre Airbus A380 schon jetzt aus dem Verkehr.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Ein innovatives Flugzeug» - so wirbt Air France bei Passagieren für den Airbus A380. Und bei den Reisenden ist der Doppelstöcker auch überaus beliebt. «Geräumig», «leise» und «bequem», sind die Attribute, die in Gesprächen jeweils fallen.

Und wenn man die Airbus A380 füllen kann, sind sie auch für die Fluggesellschaften einträglich. Denn die Kosten pro Sitz sind dann sehr attraktiv. Doch die Auslastung eines derart großen Flugzeuges mit rund 500 Sitzen war schon zuvor nicht ganz einfach und nach der Corona-Krise wird es umso schwieriger. Diverse Airlines haben deshalb schon laut darüber nachgedacht, ihre Superjumbos für immer zu verabschieden.

Überall Zweifel am A380

Die A380 von Qatar Airways würden «mindestens ein Jahr lang nicht zurückkehren», sagte beispielsweise kürzlich Vorstandsvorsitzender Akbar Al Baker, «vielleicht sogar nie». Lufthansa hat die meisten ihrer Superjumbos in Spanien geparkt, British Airways in Frankreich, Qantas in Australien - bei allen steht ein Fragezeichen über deren Zukunft.

Als erste Fluggesellschaft überhaupt zieht Air France einen definitiven Schlussstrich unter das Kapitel A380. «Im Zusammenhang mit der aktuellen Covid-19-Krise und ihren Auswirkungen auf das erwartete Nachfrageniveau», so teilt Muttergesellschaft Air France-KLM am Mittwoch (20. Mai) mit, gebe man «die endgültige Einstellung des Airbus-A380-Betriebs bei Air France bekannt.»

Ersatz mit Airbus A350 und Boeing 787

Eigentlich hatte die Fluggesellschaft geplant, ihre neun verbliebenen Superjumbos bis Ende 2022 stillzulegen. Fünf ihrer Airbus A380 sind ihr Eigentum, vier sind geleast. In einem ersten Schritt entstehen dem Konzern durch die Sparmaßnahme allerdings Kosten. Wegen der verfrühten Ausflottung muss Air France-KLM eine Abschreibung von 500 Millionen Euro vornehmen.

Ersetzt werden die Airbus A380 durch A350 und Boeing 787. An den Auslieferung der neuen Langstreckenflugzeuge halte man fest, so Air France-KLM.

Erster Flug vor elf Jahren

Den ersten Flug mit einem Airbus A380 führte Air France am 23. November 2009 durch. Er führte von Paris-Charles de Gaulle nach New York. Drei Exemplare des Riesenfliegers hat die Fluggesellschaft bereits vor der Corona-Krise stillgelegt.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: Wie lange fliegt die Airline noch mit Superjumbos?

Emirates könnte A380-Abschied beschleunigen

Airbus A380 von Qatar: Hat der Superjumbo in Katar noch eine Zukunft?

A380 von Qatar Airways kehren «vielleicht nie» zurück

Geparkter Airbus A380 von Lufthansa: Der Superjumbo ist derzeit unprofitabel.

Corona-Krise macht Airbus A380 flügellahm

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack