Airbus A330 von Corsair: Bald in deutschen Händen?

Tui will verkaufenDeutscher Investor möchte Corsair übernehmen

Vor drei Jahren scheiterte Tui beim Versuch, die französische Fluglinie zu verkaufen. Jetzt hat der Konzern wieder zwei Interessenten für Corsair an der Angel.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich war alles eingetütet. Die Groupe Dubreuil als Besitzerin von Air Caraïbes wollte Corsair 2015 kaufen. Doch im letzten Moment scheiterte der Deal - weil die Gewerkschaften Ärger machten. Und so blieb Besitzerin Tui auf ihrer französischen Fluggesellschaft sitzen.

Im zweiten Versuch könnte es jetzt klappen. Wie die Wirtschaftszeitung La Tribune berichtet, gibt es zwei ernsthafte Interessenten für eine Übernahme von Corsair. Die beiden Dossiers seien kürzlich den verantwortlichen Gremien vorgelegt worden.

Chinesischer Interessent hat Nachteil

Die eine Offerte stammt gemäß dem Bericht aus China. Dabei handelt es sich um den Eigentümer von Loong Airlines, einer privaten Fluggesellschaft mit Sitz in Hangzhou. Liu Qihong hat einen Bezug zu Frankreich, besitzt er doch privat auch Weingüter im Bordeaux-Gebiet. Doch als Chinese hat er einen gewichtigen Nachteil. Er darf höchstens 49 Prozent an Corsair kaufen, Tui müsste also an Bord bleiben oder durch einen anderen europäischen Aktionär abgelöst werden.

Dieses Problem hat der andere Interessent nicht. Es ist die deutsche Beteiligungsgesellschaft Intro Aviation. In der Luftfahrt ist sie keine Unbekannte. Sie war unter anderem beteiligt an LTU und Deutsche BA, die an Air Berlin verkauft wurden, ebenso an City Jet und an Intersky. «Angesichts verabredeter Vertraulichkeit können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Stellungnahme zu diesem Prozess abgeben», erklärt Intro-Partner Peter Oncken.

Mehr zum Thema

Corsairs neue Business Class: Stets zwei Sitze nebeneinander.

Corsair führt echte Business Class ein

Flugzeugkabine: Die Zahl pöbelnder Passagiere nimmt zu.

Frankreich geht härter gegen Pöbelpassagiere vor – doch die Regelung hat einen Schwachpunkt

Falcon 50 der französischen Marine: Ein Flugzeug des Typs soll eine Yacht in Schwierigkeiten gebracht haben.

Belgisches Segelteam beschuldigt Dassault Falcon, Spinnaker zerstört zu haben - oder war alles ganz anders?

ticker-frankreich

Frankreich bestellt fünf weitere Falcon 2000 LXS Albatros

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack