Blick aus einem Flieger von Corsair: Das Übernahmeverfahren zieht sich hin.

Übernahme durch Intro AviationTui soll bei Corsair an Bord bleiben

Planänderung beim Verkauf der französischen Fluggesellschaft. Tui soll als Minderheitsaktionär neben den Investoren aus Deutschland und den USA an Corsair beteiligt bleiben.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Wenn es um wirtschaftliche Dinge geht, ist es in Frankreich nie einfach. Das musste auch die deutsche Beteiligungsgesellschaft Intro Aviation lernen, die seit vergangenem Frühjahr über den Kauf von Corsair verhandelt. Der Reisekonzern Tui will seine französische Fluggesellschaft verkaufen. Eine grundsätzliche Vereinbarung zum Geschäft wurde am 9. Oktober abgeschlossen. Doch um die Details wird weiterhin gefeilscht.

Nun gibt es offenbar neue Pläne. Bisher war geplant, dass Intro Aviation zusammen mit dem amerikanischen Fonds Crestline 80 Prozent der Aktien von Corsair übernimmt. 20 Prozent sollten die Angestellten bekommen. Nun ist geplant, dass Tui an Bord bleibt. Der Reisekonzern soll 25 Prozent der Anteile behalten. Intro und Crestline sollen 55 Prozent bekommen und die Angestellten weiterhin 20 Prozent, wie die Zeitung La Tribune schreibt.

Verzögerungen absehbar

Offenbar war der Verbleib von Tui im Aktionariat ein Wunsch der Angestellten. Sie erhoffen sich davon eine Absicherung, sollte es bei Corsair nicht gut laufen. Ein börsennotierter Konzern erscheint ihnen da als eine Art Versicherung bei finanziellen Schwierigkeiten.

Die neue Ausgangslage wirft den Zeitplan über den Haufen. Eigentlich war geplant, dass die  Konsultation der Mitarbeiter von Corsair bis Mitte Januar dauert. Nun soll sie sich bis Ende Februar hinziehen, wie das Blatt schreibt.

Basis in Orly

Corsair wurde 1981 gegründet. 19 Jahre später übernahm Tui das Unternehmen. Heute ist die Fluggesellschaft mit Basis am Flughafen Paris-Orly auf Urlaubsflüge spezialisiert. Vergangenes Jahr flog sie mehr als 1,2 Millionen Passagiere zu den französischen Antillen, an die Elfenbeinküste, nach Kanada, Kuba, Madagaskar, Mauritius, Réunion und Senegal.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Corsair: Bald in deutschen Händen?

Deutscher Investor möchte Corsair übernehmen

Flieger von Corsair: Bald in deutsch-amerikanischen Händen.

Deutsche Käufer setzen bei Corsair auf Airbus 330 Neo

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies