Boeing 737 von Westjet: Die großen Airlines warten auf Hilfe.

Kanada«Keinen Penny der Steuerzahler für Fluggesellschaften»

Die kanadischen Fluggesellschaften sind schwer von der Pandemie gezeichnet. Die Regierung will Air Canada, Westjet und Co. erst helfen, wenn sie drei Bedingungen erfüllen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der neue kanadische Transportministers Omar Alghabra fährt eine harte Linie. «Bevor wir auch nur einen Penny der Steuerzahler für die Fluggesellschaften ausgeben, werden wir sicherstellen, dass die Kanadier ihre Rückerstattungen erhalten», ließ er kürzlich über einen Sprecher ausrichten. Zugleich müssten die Regionen ihre Flugverbindungen zum Rest des Landes behalten und die nationalen Fluggesellschaften weiter bei der nationalen Luftfahrtindustrie kaufen.

Diese Stellungnahme brachte Alghabra und der kanadischen Regierung viel negative Kritik ein. Denn während europäische, arabische und amerikanische Fluggesellschaften dank staatlicher Hilfen und Überbrückungskredite weiterfliegen, werden die großen kanadischen Airlines mit ihren durch die Covid-19-Pandemie hervorgerufenen Problemen abgesehen von der Hilfe über das Kurzarbeitergeld  alleine gelassen. Nur kleine Fluglinien und Flughäfen bekamen bisher auch direkt Geld.

Tausenden Jobs verloren

Immerhin soll nun ihnen auch geholfen werden. «Die Aufrechterhaltung eines dynamischen, wettbewerbsfähigen kanadischen Luftfahrtsektors und kanadischer Fluggesellschaften ist eine Priorität», so ein Regierungssprecher. Aber Ottawa will das erst tun, wenn die Punkte Rückerstattungen, Regionalverbindungen und Einkaufspolitik gelöst sind.

Nach Ausbruch der Corona-Krise musste Air Canada harte Sparmaßnahmen einleiten. Dazu gehört der Abbau von rund 20.000 Stellen. Zudem wurden diverse Strecken in abgelegenere kanadische Gebiete gestrichen. Auch Mitbewerber Westjet wurde hart von der Pandemie getroffen und musste seit Beginn der Krise rund 1000 Jobs streichen. Air Transat ist so stark angeschlagen, dass sie einen vom Staat garantierten Kredit brauchte, um zu überleben.

Neue Restriktionen helfen nicht

Und die Lage wird nicht besser. Vergangene Woche hat die kanadische Regierung strengere Einreisebestimmungen erlassen, wie die Vorlage eines negativen PCR-Tests sowie die Pflicht zur Quarantäne. Fluggesellschaften wie Air Transat, Westjet, Air Canada oder Sunwing sahen sich deshalb dazu genötigt, ihre beliebten Karibik- und Mexiko-Flüge bis 30. April auszusetzen.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Canada: Die Fluggesellschaft übernimmt weniger Jets als geplant.

Air Canada bestellt Airbus A220 und Boeing 737 Max ab

Flugzeug von Air Canadas Tochter Jazz: 30 Regionalrouten werden eingestellt.

Abgelegene Kommunen besorgt wegen Abbau Air Canadas

Air Transat fliegt im Sommer zwei mal wöchentlich nach Basel - aber nur im Sommer.

Québec wünscht regionalen Käufer für Air Transat

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin